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Höhe einer Abfindung


| 22.10.2006 17:40 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Ausgangslage:
Seit 1996 arbeite ich für den Konzern X, seit 2002 bei dessen Konzerntochter Y. Diese ist seit 2006 durch Anteilsverkauf nur noch eine Beteiligung von Konzern X. Die Gewinnsituation von Y ist ausgesprochen gut.
2002 wurde ich mit Leitungsfunktion für einen Bereich eingestellt. Seit 2004 arbeite ich ohne Leitungsfunktion, wobei das Gehalt unverändert blieb. Aktuell bearbeite ich Projekte und arbeite an dem Aufbau eines neuen Funktionsbereiches im Unternehmen.
Y stellt sich nun vor, mich durch eine andere Person zu ersetzen, die voraussichtlich ein um ca. 30 T€ p.a. geringeres Gehalt bekommen würde. Diese Person soll dann den neuen Funktionsbereich weiter aufbauen. Y möchte dieses über einen Aufhebungsvertrag mit mir regeln.

Nun frage ich mich:
1. Was sind in solchen Fällen marktübliche Abfindungen (in Monatsgehältern gerechnet)?
2. Wie sind einmal im Jahr gezahlte Zielerreichungsprämien zu dabei zu berücksichtigen (ca. 25% vom Jahresgrundgehalt)?
3. Ist nur die Beschäftigungszeit bei Unternehmen Y oder die Zeit seit Beschäftigungsbeginn im Konzern X zu berücksichtigen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,


zunächst ist anzumerken, dass es einen gesetzlichen Anspruch auf Abfindung entgegen einer weit verbreitetenden Meinung nicht gibt. Diese und die Höhe ist allein Verhandlungssache.

Dabei haben sich folgende Richtlinien an Verhandlungsgrundlage durchgesetzt:

Pro Beschäftigungsjahr ist ein halbes Bruttomonatsentgeld zu zahlen.

Sofern regelmäßig Sonderzahlungen angefallen sind, zählen diese bei der Berechnung hinzu. Dieses wird bei Ihnen der Fall sein.

Es zählt die Betriebszugehörigkeit, wobei der Wechsel irrelevant ist (hier also Konzern X).


Dieses sollte dann bei den Verhandlungen zum Aufhebungsvertrag berücksichtigt werden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 07.11.2006 | 19:38

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Erlauben Sie mir bitte folgende Nachfragen:
1. Wie sind Zuführungen zu Pensionsrückstellungen (ca. 300 € im Monat), ein zur Verfügung gestelltes Geschäftsfahrzeug (Kosten für das Unternehmen inkl. USt. 1.200 € pro Monat) und ein Handy mit unentgeltlicher Privatnutzung (ca. 60 € pro Monat) zu berücksichtigen? Gehen diese auch mit in die Gehaltsberechnung ein?
2. Was ist Maßstab für die Zielerreichungsprämien, wenn im Unternehmen einmal pro Jahr die Zielerreichung festgestellt wird - Ist es die im Vorjahr festgestellte Zielerreichung oder sind es Durchschnittswerte, die über mehrere Vorjahre ermittelt werden, oder gibt es Berechnungsalternativen ?
3. Der Faktor 0,5 gilt m.W. als Maßstab bei betriebsbedingten Kündigungen - wie schätzen Sie aber die Lage ein, wenn das Unternehmen in neuen Geschäftsfeldern expandiert und guten Gewinn macht - da könnte mich ja der Arbeitgeber alternativ einsetzen anstatt mich loswerden zu wollen?
4. Während meiner 6-monatigen Kündigungsfrist läuft der Leasingvertrag des Dienstfahrzeugs aus. Hätte ich - auch bei etwaiger Freistellung - weiterhin Anspruch auf Zurverfügungstellung eines gleichwertigen Fahrzeugs?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.11.2006 | 20:08

Sehr geehrter Ratsuchender,

hier handelt es sich nicht um eine Verständnis-Nachfrage zur Erstantwort, sondern um einen völlig neuen Aspekt, der auch von der Erstberatung fließend in die individuelle Beratung übergeht.

Eine solche Beantwortung ist dann aber nach den Nutzungsbedingungen nicht zulässig, so dass ich hier um Ihr Verständnis bitte.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Ergänzung vom Anwalt 10.11.2006 | 11:08

Sehr geehrter Ratsuchender,


auch die Frage 1 wurde beantwortet (1/2 Gehalt pro Beschäftigungsjahr).

Es handelte sich auch nicht um bedingungsgemäße Nachfragen zum Verständnis, sondern neue Fragen.

MfG

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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2. Frage 1 nicht beantwortet, gefragt war nach der Marktüblichkeit.
2. Nachfragen wurden nicht beantwortet, obwohl diese teilweise konkret auf die Ausgangsfragen bezogen waren. "
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