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Höhe des Schmerzensgeld angemessen?


| 12.12.2010 10:46 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Vogt



Vor 6 Wochen war ich bei einem hiesigen großen Discouterladen einkaufen.
An der Obsttheke rutschte ich über eine Traube aus, ein mir vom Sehen her bekanntes Ehepaar (Adresse ist mir nicht bekannt) half mir beim Aufstehen. Dies teilte ich der Versicherung mit. Gehen war danach kaum noch möglich, da mein Fuß dick angeschwollen war.
Ich meldete es der Geschäftsleitung, die mir sagte, dass es bei so vielen Kunden am Tag nicht möglich sei, den Geschäftsraum sauber zu halten und riet mir, mich wegen meiner Verletzung an ein Krankenhaus zu wenden.
Dort stellte man folgende Verletzungen fest:
Distorsion li OSG, Prellung beider Knie, Prellung li Handgelenk.
Jetzt nach 6 Wochen meldet sich die Versicherung des Discounters und bietet mir Euro 200,00 als Schmerzensgeld an.
Ich soll eine Abfindungserklärung ohne Anerkennung einer Rechtspflicht und ohne Präjudiz mit folgendem Wortlaut unterschreiben:
„Der vorgenannte Anspruchsteller erklärt sich für alle Ersatzansprüche aus dem o.g. Schadenereignis, die von ihm oder seinen Rechtsnachfolgern und die von ihm gesetzlich vertretenden Personen geltend gemacht werden oder geltend gemacht werden können gegen den Versicherer, die versicherten Personen oder Dritten, die mit den Vorgenannten als Gesamtschuldner haften, für endgültig und vollständig abgefunden gegen Zahlung eines abschließenden Betrages in Höhe von Euro 200,00. Dies gilt auch für Schäden, die nicht vorhersehbar sind und für alle etwaigen unvorhergesehenen und unvorhersehbaren Spätfolgen."
Weiter schreibt die Versicherung, dass die von mir benannten Zeugen zu dem Vorfall keine Angaben machen können. Wurden sie überhaupt gefragt, denn im Telefonbuch ist kein Eintrag über dieses Ehepaar?
Zu erwähnen sei noch, dass ich immer noch starke Schmerzen im linken Fuß habe und er abends sehr dick ist.
Meiner Meinung nach ist das mir angebotene Schmerzensgeld viel zu gering.
Da ich keine Rechtsschutzversicherung habe, zögere ich noch, einen Rechtsanwalt aufzusuchen, da mir die evtl. Rechtsanwaltskosten nicht bekannt sind und ich nur ein geringes Einkommen habe. Würde sich eine Klage lohnen?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

gerne darf ich Ihre Frage wie folgt beantworten:

In der Tat scheint mir das angebotene Schmerzensgeld als zu gering angesetzt. So dürfte – vorbehaltlich einer genaueren Überprüfung anhand der Arztberichte – angesichts der diversen Prellungen ein Schmerzensgeld von mindesten € 400,00 angemessen sein.

Im Übrigen umfasst Ihr Schadensersatzanspruch nach § 249 BGB auch die Kosten der Rechtsverfolgung. Hierzu zählen auch die Anwaltskosten.

Dementsprechend möchte ich Ihnen raten, einen Anwalt mit der weiteren Durchsetzung Ihrer Ansprüche zu beauftragen.

Abschließend hoffe ich, Ihnen mit meiner Antwort einen ersten Überblick über die Rechtslage verschafft zu haben.

Hierbei möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Sie können natürlich gerne im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal mit mir Verbindung aufnehmen.

Für eine über diese Erstberatung hinausgehende Interessenvertretung steht Ihnen meine Kanzlei selbstverständlich ebenfalls gerne zur Verfügung.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Sonntag und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Bewertung des Fragestellers 12.12.2010 | 12:22


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