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Höhe des Resturlaubsanspruchs nach Kündigung?

02.06.2013 11:18 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Zusammenfassung:

Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses in der zweiten Jahreshälfte besteht der volle Urlaubsanspruch, wenn das Arbeitsverhältnis volle 6 Monate bestanden hat.
Eine Differenzierung zwischen gesetzlichen und vertraglichen Urlaub ist durch eine Klausel im Arbeitsvertrag möglich.

Ich plane meinen Arbeitsvertrag zum 15.07.13 zu kündigen (es gilt die gesetzliche Kündigungsfrist, ich habe ca. 7 Jahre bei diesem Arbeitgeber gearbeitet) und frage mich, welchen Resturlaubsanspruch ich jetzt noch habe. Da der Kündigungstermin im 2. Halbjahr liegt, sollte mir der volle Urlaubsanspruch für 2013 zustehen. Meine Frage: bezieht sich der Urlaubsanspruch nur auf den gesetzlichen Anspruch von 20 Tagen oder auf den im Arbeitsvertrag vereinbarten Urlaubsanspruch von 30 Tagen? Im Arbeitsvertrag ist lediglich formuliert: "Ihr Urlaubsanspruch beträgt 30 Arbeitstage pro Kalenderjahr", also keine explizite Trennung in gesetzlichem und darüberhinausgehendem Anspruch oder die Vorgabe, dass genommener Urlaub zuerst auf den gesetzlichen Anspruch angerechnet wird. Da ich bereits 15 Tage Urlaub genommen habe, beträgt nach meiner Auffassung der mir zustehende Resturlaub noch 15 Tage. Ist dies richtig?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts beantworten möchte:


Es ist richtig, dass Ihnen der volle Urlaubsanspruch für das Jahr 2013 zusteht, da das Arbeitsverhältnis in der zweiten Jahreshälfte endet. Der Urlaubsanspruch bei Kündigung bezieht sich in erster Linie auf den gesetzlichen Mindesturlaub. Wenn Ihr Arbeitsvertrag aber 30 Tage vorsieht und Ihr Arbeitsvertrag keine Klausel vorsieht, dass bei Beendigung durch Arbeitnehmerkündigung der Mehrurlaub verfällt, dann gelten die 30 Tage aus dem Arbeitsvertrag weiter.

Ohne eine ausdrückliche Klausel im Arbeitsvertrag oder in einem Tarifvertrag der Anwendung findet, behalten Sie Ihren vollen Urlaubsanspruch.

Ihnen stehen daher, soweit man es anhand der Angaben beurteilen kann, noch 15 Tage zu.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Oliver Wöhler, Rechtsanwalt

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