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Höhe des Pflichtteilanspuchs

| 11.09.2018 12:45 |
Preis: 52,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Bitte um eine Rechtsauskunft bei folgender Konstellation:

Meine Eltern haben Ihre 2 Kinder in einem 2009 aufgesetzten Berliner Testament enterbt.
Als Schlusserbin wurde deren 30 jährige Enkelin eingesetzt.
Vergangenes Jahr ist nun mein Vater verstorben. Damit ist meines Wissens nach meine Mutter die Alleinerbin.

Die Höhe des elterlichen Gesamtvermögens wird nach Abzug der Passiva beziffert mit €: 340.000,--
Somit müsste sich durch den Tod meines Vaters ein Pflichtteilanspruch für jedes Kind
gegenüber meiner Mutter ergeben in Höhe von €: 42.500,-- ( €: 340.000,-- :2 x 25%).
Ist diese Kalkulation korrekt?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Das stimmt an sich schon - bei dem gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft - im Einzelnen:

Der überlebende Ehegatte des Erblassers ist neben Verwandten der ersten Ordnung zu einem Viertel als gesetzlicher Erbe berufen.

Das kann sich aber bei dem gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft (= keinen Ehevertrag mit abweichender Regelung) erhöhen:

Wird der Güterstand durch den Tod eines Ehegatten beendet, so wird der Ausgleich des Zugewinns dadurch verwirklicht, dass sich der gesetzliche Erbteil des überlebenden Ehegatten um ein Viertel der Erbschaft erhöht; hierbei ist unerheblich, ob die Ehegatten im einzelnen Falle einen Zugewinn erzielt haben.

Dann hat der Ehegatte (hier die Mutter) 50 % des Erbes, die Kinder jeweils 25 % als gesetzliche Erben und damit die Hälfte davon als Pflichtteil = 12,5 % = 42.500,- € pro Kind.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 12.09.2018 | 13:06

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