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Höhe der zu erwartenden Anwaltskosten

22.08.2013 15:01 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Zusammenfassung: Der Beitrag befasst sich mit den voraussichtlich anfallenden Kosten für Akteneinsicht und Tätigkeit des Strafverteidigers.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe heute ein Schreiben der Polizei erhalten. Dort werde ich zur Vernehmung als Beschuldigter wegen Leistungskreditbetruges geladen am 17.09.2013.

Wodrum es geht ist mir völlig schleierhaft, ich ziehe allerdings in Erwägung, die Angelegenheit direkt an einen RA zu geben, der vorab Akteneinsicht nimmt und mit mir dann eine Stellungnahme anfertigt.

Meine Frage ist nun lediglich:

Mit welchen Kosten ist bei einer Einschaltung eines RA in einer solchen Angelegenheit zu rechnen? Erstattet mir die Staatskasse die Anwaltskosten, wenn das verfahren eingestellt wird oder ich freigesprochen werde?

Sofern die Möglichkeit besteht und die Kosten für mich akzeptabel sind, würde ich auch direkt den hier antwort verfassenden Anwalt beauftragten, da ich keine Anwälte kenne.

Für Ihre Bemühung danke ich und verbleibe

mit freundlichen Grüßen.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Soll der Rechtsanwalt mit der Einsichtnahme der Akten sowie einer Stellungnahme beauftragt werden, fallen folgende Kosten an:

Grundgebühr nach Ziffer 4100 VV RVG: zwischen 40 und 360 € (in der Regel die Mittelgebühr von 200 €, hier besteht ein Ermessensspielraum des Rechtsanwalts)
Verfahrensgebühr nach Ziffer 4104 VV RVG: zwischen 40 und 290 € (in der Regel die Mittelgebühr 175 €, s. o.).
zzgl. Kostenpauschale von 20 €
ggf. Kopierkosten
zzgl. Umsatzsteuer

Wird das Verfahren nicht nur vorläufig eingestellt, fällt zusätzlich die Gebühr Nr. 4141 VV in Höhe der Verfahrensgebühr an.

Kommt es zu Terminen vor Gericht oder bei Vernehmungen, an denen der Verteidiger teilnimmt, fallen weitere Gebühren an.

Möglich ist selbstverständlich auch eine Honorarvereinbarung mit dem Rechtsanwalt.

Die Staatskasse erstattet die Kosten nur dann, wenn Sie freigesprochen werden, nicht jedoch bei einer Einstellung.


Abschließend weise ich Sie noch auf folgendes hin:
Diese Plattform dient lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung und kann eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine abweichende rechtliche Bewertung ergeben.


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