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Höhe der Vorfälligkeitszinsen bei Ablösung eines Immoblienkredits

12.07.2012 16:08 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Sehr geehrte Damen und Herren,
im März 2011 habe ich mich bei der Bank nach der Höhe der anstehenden Vorfälligkeitszinsen erkundigt, um einen Kaufpreis für den Verkauf meiner Immobilie zu kalkulieren. Mir wurde per E-Mail die Summe von ca. 11.000 € genannt. Nachdem sich erst Anfang 2012 ein Käufer gefunden habe, ist von mir per E-Mail nochmals bei der Bank nach der Höhe der aktuellen Vorfälligkeitszinsen gefragt worden, insbes. vor dem Hintergrund des anstehenden Kaufvertrages. Aussage der Bank: Die Berechnung könnte nur gegen Zahlung einer Gebühr von 50 Euro erfolgen, ob ich nicht mit dem in 2011 genannten Betrag (11.000 €) rechnen könnte. Da mich diese Aussage davon ausgehen ließ, die Zinsen seien annährend gleich habe ich nichts weiter unternommen. Nach Abschluss des Kaufvertrages kam dann die Rechnung der Bank und diese forderte nun rd. 23.000 € an Vorfälligkeitszinsen. Jetzt meine Frage, ist die Auskunft der Mitarbeiter die ich per Mail schwarz auf weiß habe, dass ich von den Zinsen in Höhe von 11.000 € ausgehen könnte verbindlich? Kann ich mit dieser Aussage den Rechtsweg eingehen?

Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
M.Z

Sehr geehrter Ratsuchender,

besten Dank für die Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes gerne wie folgt beantworten möchte.

Die Email der Bank, nach meiner Einschtzung ohne Kenntnis des genauen Wortlautes, hat keinen rechtsverbindlichen, sondern eher einen informatorischen Charakter.

Gerade habe ich in meiner Kanzlei einen ähnlichen Fall bearbeitet. Hier lag die Differenz bei 7.000 € und die Bank hatte seinerszeits keine rechtsverbindlichen Zusage erteilt, die die PArteien zu einem Vertragsschluss bewogen hat.

Zudem ist der Referenzzinssatz der Banken für ein Refinanzierungsgeschäft seit dem letzten Jahr gefallen, so dass durchaus eine größere Zinsdifferenz in Frage kommt.

Hinzu tritt, dass Banken in der Praxis eine Vorfälligkeitsentschädigung nur mittels eines Auflösungsvertrages rechtverbindlich zusichern.

Vor dem Kostenrisiko würde ich Ihnen daher von einer Klage abraten. Allenfalls sollten Sie die Vorfälligkeitsentschädigung von einer Verbraucherzentrale prüfen lassen, da diese über die entsprechende Software verfügen.


Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage gegeben haben zu können.

Bitte bedenken Sie, dass meine Einschätzung ausschließlich auf Ihren Angaben, vor allem hinsichtlich des Inhaltes der Email beruht.

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