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Höhe der Unterhaltszahlung


07.10.2005 13:22 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe ein nichteheliches Kind im Alter von 13 Jahre. Der Vater hat uns vor knapp 2 Jahren verlassen und zahlt regelmäßig die Unterhaltung.

Das Kind ist seit September 2003 in einem Privatgymnasium. Zu dem Zeitpunkt lebte der Vater noch bei uns. Damals haben wir uns gemeinsam für die Privatschule entschieden und tragten auch gemeinsam die Kosten. Ein Wechsel zu einer anderen Schule stellt nach Meinung der Schulpsychologin für die Entwicklung des Kindes eine negative Wirkung dar.

Der Vater hat ein 6 stelliges Einkommen plus Bonus und Wertpapier, Sparverträge.

Er überweist uns monatlich 500 Euro als Regelunterhaltung an das Kind. Ich erhiel von ihm keine Cents (habe auch nicht beansprucht).

Meine Frage wäre, außer seiner monatlichen Zahlung kann ich zusätzlich die Hälfte des Schulgeldes und Privatversicherung des Kindes verlängen? Nach Düsseldorfer Tabelle soll er min. 500 Euro an das Kind als Unterhaltung leisten.

Vielen Dank erstmal herzlich und viele Grüße.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bei den Privatschulkosten handelt es sich um einen Mehrbedarf Ihres Kindes, der von dem nach der Düsseldorfer Tabelle zu zahlenden Unterhalt nicht abgedeckt ist. Dieser Mehrbedarf muss - jedenfalls anteilig - von dem barunterhaltspflichtigen Elternteil getragen werden, wenn der Mehrbedarf gute Gründe hat. In Ihrem Fall gibt es nach Ihrer Schilderung gleich mehrere gute Gründe, erstens die Aussage der Schulpsychologin (sofern diese haltbar ist), zweitens das Einverständnis des Vaters mit dem Privatschulbesuch und drittens die außergewöhnlich gute finanzielle Situation des Vaters. Es ist daher davon auszugehen, dass Sie für Ihr Kind auch die anteilige Übernahme der Privatschulkosten vom Vater fordern können. Je nachdem, wie viel höher das Einkommen des Vaters im Vergleich zu Ihrem ist, könnten Sie auch die Übernahme von mehr als der Hälfte der Privatschulkosten verlangen.

Die Kosten für eine private Krankenversicherung (die Sie wohl meinen) sind in der Regel komplett vom barunterhaltspflichtigen Elternteil zu tragen, wenn das Kind nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung zu Ihrer Angelegenheit geben. Sie sollten zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche gegenüber dem Vater des Kindes sinnvollerweise anwaltlichen Beistand suchen.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)

Nachfrage vom Fragesteller 19.01.2006 | 16:23

Sehr geehrte Frau Laurentius,

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Noch eine Frage: bei der Offenlegung seines Einkommens/Vermögens handelt es sich um gegenseitige Verpflichtung? Bin ich auch verpflichtet ihm gegenüber mein Einkommen preiszugeben?

Vielen Dank und viele Grüße.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.01.2006 | 20:35

Ja, auch Sie müssen auf seine Anforderung hin Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse darlegen.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)

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