Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Höhe der Straßensperrung marktüblich?

| 08.07.2016 14:29 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Wir haben ein Fertighaus gekauft und der zuständige Bauleiter meinte, dass zum Aufstelltermin eine Straßensperrung benötigt wird. Das aufzustellende Haus liegt an keiner Hauptstraße. Es gibt einen Autoweg (Durchfahrt frei für Anwohner) und einen kleinen Fußweg.

Der Bauleiter hatte direkt ein Formular mit, womit die Beauftragung der Straßensperrung eingeleitet wurde. Er hat uns nicht gefragt ob wir die Straßensperrung überhaupt haben wollen. Er meinte auch, dass es schon "nicht die Welt kosten wird".

Nun haben wir vom Bauunternehmer eine Rechnung von 1.200€ (brutto) erhalten. Rechnungspositionen wurden erst nach längerem nachfragen angegeben. "Flyer verteilen und Anwohner informieren, Straßensperrung". Mehr wurde nicht angegeben.
Ein Anwohnerbefragung hat ergeben, dass niemand vom Bauunternehmen Flyer erhalten oder persönliche Gespräche geführt hat.

Die Straßensperrung galt für einen Tag. Die Kosten habe ich beim Kreis nachgefragt. max. 80€/Woche. Absperrbarken wurden 2 verwendet. Mietkosten pro Tag: 5€/Stück/Woche.

Ich möchte diese hohe Summe nicht zahlen. Was können wir machen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn Sie im Rahmen des Vertrages einen Pauschalpreis für die Sperrung vereinbart haben sollten, so wäre dieser nun zu zahlen. Gab es aber keine solche Vereinbarung, so sollten Sie der Rechnung widersprechen und darauf bestehen, dass Ihnen der Aufwand aufgedeckt wird. In diesem Fall schulden Sie nicht die Zahlung des überhöhten Betrages.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 08.07.2016 | 15:33

Gab es aber keine solche Vereinbarung, so sollten Sie der Rechnung widersprechen und darauf bestehen, dass Ihnen der Aufwand aufgedeckt wird.
--> Das haben wir gemacht. Das Bauunternehmen ist dieses aber völlig egal und besteht auf Zahlung dieser Rechnung.

Was können wir also machen, da das Bauunternehmen (großes Unternehmen mit 1.550 Mitarbeitern) sich weigert? Eine Mediation? Ein Vergleich anbieten?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 08.07.2016 | 20:15

Das mag dann eben so sein. Sie können nun entweder eine Mediation versuchen oder eine Klage riskieren, ggf genügt auch schon die Einschaltung eines Rechtsanwaltes, welcher im Rahmen eines Anschreibens die vertraglichen Grundlagen hinterfragt. Außergerichtlich befinden Sie sich nicht in Zugzwang und können abwarten, wie sich das Unternehmen verhält. Und nur weil es ein größeres Unternehmen ist, ist das Handeln nicht automatisch richtig oder legitimiert. Es gibt keine Vereinbarung zu den Kosten der Sperrung, also bestehen Sie auf Ihr Recht.

Bewertung des Fragestellers 11.07.2016 | 10:01

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Die Antwort hätte man sich auch "Googeln" können. Etwas konkreteres hätte ich mir für das Honorar schon gewünscht.

"
Stellungnahme vom Anwalt:

Tatsächlich sind keine konkreteren Angaben möglich. Wenn kein Vertrag bestanden hat, so schulden Sie nur Ersatz angemessener Kosten und diese muss das Bauunnternehmen nachweisen. Dies entspricht meiner Antwort und konkreter geht es aus rechtlicher Sicht tatsächlich nicht.