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Höhe der Rechtsanwaltsgebühren bei einem Streitwert von 10.000€?

02.06.2013 15:24 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Zusammenfassung: Kosten einer anwaltlichen Beratung bei hohem Streitwert.

Ich habe einen Streitwert von über 10000,-€.Möchte mich wegen einer Mietsache aber NUR Beraten lassen.Also erstmal nicht mit meinen Gegner Streiten.Rechnet der RA hier mit den üblichen Gebührensätze ab?Wie hoch sind diese?
Danke!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:




Frage 1:
"... wegen einer Mietsache aber NUR Beraten lassen. Rechnet der RA hier mit den üblichen Gebührensätze ab? Wie hoch sind diese?"


Sind Sie Verbraucher beträgt die Gebühr für die Beratung oder für die Ausarbeitung eines schriftlichen Gutachtens jeweils höchstens 250 Euro, wenn keine abweichende Vergütungsvereinbarung getroffen wurde. Dies ergibt sich aus § 34 I Satz 3 RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz).

Für ein erstes Beratungsgespräch beträgt die Gebühr jedoch höchstens 190 Euro, § 34 I Satz 3 a.E. RVG.


In der Praxis wird hier jedoch zumeist eine Vergütungs- bzw. Honorarvereinbarung mit dem Anwalt abgeschlossen. Dort können - je nach Schwierigkeit und Umfang des Falles - auch vom RVG abweichende Regelungen getroffen werden.

Außergerichtlich sind Rechtsanwälte - im Gegensatz zum gerichtlichen Verfahren - bei Ihren Kostenansätzen relativ frei.

Um bezüglich der zu erwartenden Kosten auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt sich eine unverbindliche Kostenvoranfrage bei einem Anwalt Ihrer Wahl zu stellen. Natürlich müssten Sie dazu den Sachverhalt insoweit schildern, dass der Anwalt die zu erbringende Arbeitsleistung in etwa abschätzen kann.


Dies hat für Sie den Vorteil, dass Sie Ihren Mandatsauftrag klar umreißen können ( reine Beratung, keine weitergehende Tätigkeit, etc. ).

Auf diesem Wege können Sie ein pauschales Honorar aushandeln, welches die komplette Beratung zu Ihrem Problem abdeckt. Zudem können Sie bei späteren Streitigkeiten aufgrund Ihrer Anfrage den Mandatsumfang auch konkret nachweisen.

Vereinbaren Sie darüber hinaus, dass die Kosten der Beratung bei einer späteren weitergehenden Übernahme des Mandats angerechnet werden.





Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael Fork, Rechtsanwalt

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