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Höhe der Mietminderung beim Heizungsausfall

18.04.2005 09:32 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger


Guten Tag,
ich hatte eine Mieterin bis 11/04. Nachdem sie ausgezogen ist hat sie im nachhinein eine Mietminderung wegen vermeintlich ausgestellter Heizung im September für 2 Wochen, im Oktober den ganzen Monat, und im November wieder 2 Wochen eingefordert. Es wurde für September und November 50 % der Gesamtmiete (also mit Nebenkosten) errechnet und für Oktober 100 %. Ist dies rechtens ???

Über eine überaus schnelle Antwort bin ich sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

skylunchen

Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen wie folgt beantworten:

Eine Minderung der Miete bei Wohnungsmängeln ist ausgeschlossen, wenn der Mieter einen sich im Laufe der Mietzeit zeigenden Mangel der Mietsache dem Vermieter nicht unverzüglich angezeigt hat (§ 536 c Abs. 2 Satz 2 BGB). Hiervon gehe ich nach Ihrer Schilderung aus.

Die Höhe der Mietminderung beim Heizungsausfall im Winter ist nicht eindeutig: Das Landge-richt Berlin sprach einem Mieter eine Mietminderung in Höhe von 40 % zu (LG Berlin, GE 1993, S. 861). Sogar 50 % waren es in einem Fall, den das Landgericht Hamburg entschied (LG Hamburg, WM 1976, S. 10). Noch höher griff das Landgericht Berlin mit 75 % (LG Berlin, ZMR 1992, S. 302) bzw. sogar 100 % (LG Berlin, GE 1992, S. 1213).
Gemindert werden darf nur die Miete – nicht die Nebenkostenvorauszahlungen!

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

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