Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Höhe der Einigungsgebühr

| 10.08.2013 11:02 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Guten Tag,

hier die Rahmenbedingungen:

Bei dem Gerichtstermin wurden folgende Streitfälle als Vergleich rechtskräftig abgehandelt.

I. Zugewinnsausgleich 16.804,50 €
II. Unterhalt 1.000,00 €
III. Hausratsteilung 3.000,00 €
IV. Vermögensauseinandersetzung 5.860,00 €

Daraus ergibt sich eine gesamte Vergleichssumme in Höhe von 26.664,50 €

Aus der Vergleichssumme in Höhe von 26.664,50€ ergibt sich eine Einigungsgebühr in Höhe von 758,00 € VV 1003 RVG, 1,0.

Eine weitere Information, laut dem Schreiben des Gerichts, steht: Beschlossen und verkündet: Der Verfahrenswert für den Vergleich wird auf 26.664,50 € festgesetzt.

Der Anwalt hat nun für jeden der 4 Fälle jeweils 758,00 € in Rechnung gestellt, sprich 3.032,00 €.

Müßte die Einigungsgebühr nicht anteilsmäßig auf die 4 Fälle umgelegt werden, so daß unterm Strich insgesamt 758,00 € zu Zahlen sind?

Wenn ich mit meiner Vermutung richtig liege, wie kann ich gegenüber meinem Anwalt argumentieren, um eine korrigierte Gebührenrechnung zu bekommen.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


In derselben Angelegenheit werden die einzelnen Gegenstandswerte zusammengerechnet (§ 22 RVG).

Dieselbe Angelegenheit ist auch eine Scheidungssache und die Folgesache (hier Zugewinnausgleich etc.), § 16 Abs. 1 Nr. 4 RVG.

Ihr Anwalt kann daher nur einmal nach der durch Addition der einzelnen Streitwerte abrechnen. Dies gilt jedenfalls dann, wenn die angesprochenen Streitigkeiten in einem Verfahren abgehandelt wurden.

Sprechen Sie Ihren Rechtsanwalt unter Nennung der rechtlichen Grundlagen auf Ihre Zweifel an erbitten Stellungnahme. Notfalls können Sie sich auch an die Rechtsanwaltskammer wenden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
André Meyer, Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 14.08.2013 | 09:55

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Nach Rücksprache mit dem Anwalt, konnte das Problem zu meinem Gunsten geklärt werden. Danke sehr."
Stellungnahme vom Anwalt:
Jetzt Frage stellen