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Höhe der Beträge bei Vollstreckbaren Titeln

09.05.2020 12:18 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,
Heute habe ich eine Zahlungsaufforderung eines Inkassodienstleisters bekommen. Darin ist aufgeführt, dass ich bis zum 20. Mai eine Forderung in Höhe von 610 € zu begleichen habe. Da es sich um einen vollstreckbaren Titel aus dem Jahre 2007 handelt, ist mir bewusst, dass ich im Allgemeinen keine große Möglichkeit mehr habe dagegen vorzugehen. Die Frage nun lautet:
der ursprüngliche Vollstreckungsbescheid belief sich auf circa 300 €. Die Forderung ist rechtswirksam vollstreckbar. Aber wie hoch dürfen denn die Gebühren sein, die das Inkassounternehmen zusätzlich auf den Titel drauf schlägt?
Die Forderung an sich bestreite ich nicht. Ich bin durchaus auch bereit für meine vergangenen Fehler zu bezahlen. Mir geht es ausschließlich um die Höhe. Wie kann ich nach prüfen wie hoch der zu zahlende Betrag ist? Muss ich jeden Betrag zahlen den der Gläubiger verlangt nur weil er einen vollstreckbaren Titel hat?

Vielen Dank schon mal im Voraus.

09.05.2020 | 12:51

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,


neben der titilierten Hauptsumme sind auch ausdrücklich titilierte Kosten zu zahlen.

Zu zahlen sind weiter Zinsen, wobei diese aber nach drei Jahren verjähren können, so dass Sie ausdrücklich die Einrede der Verjährung erheben sollten; vermutlich werden dann nur Zinsen der letzten drei Jahre zu zahlen sein.


Bei den Vollsteckungskosten ist ein Inkassobüro berechtigt, die Kosten für die Zwangsvollstreckung zu erheben, die auch ein Anwalt nach dem RVG nach der Hauptsumme (!) erheben könnte. Insoweit kommt es also zu einer Deckelung und das Inkassobüro kann nicht frei die Kosten geltend machen.


Die Höhe der Kosten nach der Hauptsumme können Sie dann über jeden Kostenrechner (z.B.
" vollstreckungskosten rechner " eingeben) errechnen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


ANTWORT VON

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