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Höhe der Anwalts- und Gerichtskosten bei gerichtlichen Mahnverfahren

09.04.2015 19:05 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler


Zusammenfassung: Für eine Mahnbescheid fällt eine halbe Gerichtsgebühr aus dem jeweiligen Gegenstandswert sowie eine Verfahrensgebühr in Höhe von 1,0 zzgl. Auslagenpauschale und ggf. Umsatzsteuer an.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben vergessen eine Rechnung von Euro 930,00 zu zahlen.

Der Gläubiger hat eine Zahlungserinnerung versendet.

Danach hat der Gläubiger einen Anwalt beauftragt.

Der Anwalt hat keine Schreiben, etc. an uns versendet und ist direkt in das gerichtliche Mahnverfahren eingestiegen.

Im Mahnbescheid fordert der Anwalt inkl. Gerichtskosten Euro 332,00.

Bitte um Mitteilung, was hier der korrekte Ansatz bei einer Hauptforderung von Euro 930,00 ist.

Vielen Dank!


MfG

Sehr geehrter Fragesteller,

der korrekte Ansatz der Kosten lautet bei einem Gegenstandswert von EUR 930,00 wie folgt:

Gerichtskosten Nr. 1100 VV GKG 26,50

Anwaltshonorar:
Gebühr Nr. 3305 VV RVG EUR 80,00
Auslagen Nr. 7002 VV RVG EUR 16,00
insgesamt netto EUR 96,00

Soweit der Gläubiger nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt, ist noch die Umsatzsteuer auf das Anwaltshonorar aufzuschlagen, so dass sich der Betrag auf EUR 114,24 erhöht.

Möglicherweise werden Gebühren für eine außergerichtliche Tätigkeit des Anwaltes geltend gemacht oder es liegt schon ein Vollstreckungsbescheid vor.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 09.04.2015 | 20:22

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler,

danke für Ihre Stellungnahme.

Der Mahnbescheid ist erste heute bei uns eingegangen und wurde noch nicht widersprochen und die Hauptforderung von Euro 930,00 wurde heute gezahlt.

Ein Vollstreckungsbescheid nicht noch nicht ergangen.

Demnach bleibt noch unsererseits die Frage, ob außergerichtliche Anwaltskosten geltend gemacht werden können, wenn nur bzw. direkt ein Mahnbescheid vom Anwalt gefertigt worden ist.


Vielen Dank für eine kurze Rückinfo.



Freundliche Grüsse

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.04.2015 | 09:13

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn der Anwalt Sie nicht außergerichtlich angeschrieben hat, kann er keine Gebühren für eine außergerichtliche Tätigkeit geltend machen. Eine möglicherweise erfolgte Beratung wäre auf die Gebühren des Mahnverfahrens anzurechnen.

Ich wurde noch von einem Kollegen dankendswerter Weise darauf hingewiesen, dass die Gerichtsgebühren EUR 32,00 und nicht EUR 26,50 betragen. Es sind also noch EUR 5,50 mehr an Gerichtskosten anzusetzen wie gestern mitgeteilt.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Scheibeler

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