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Höhe Mutterschaftsgeld

29.04.2011 17:02 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren.

Welchen Anspruch auf Mutterschaftsgeld hätte meine Frau in folgender Situation?

- Sie hat ein bestehendes unbefristetes Arbeitsverhältnis!
- Seit Sommer 2010 ist sie aufgrund einer Bandscheibenerkrankung arbeitsunfähig.
- Da es kein Krankengeld mehr für sie gibt (die 78 Wochen sind bereits vor 1,5 Jahren erschöpft), erhält sie vorerst "Arbeitslosengeld für Arbeitsunfähige" in Höhe des ALG I.

Wenn sie jetzt demnächst in den Mutterschutz geht und Mutterschaftsgeld erhält, setzt sich dieser ja zusammen aus
- einem Anteil der Krankenkasse und
- einem Anteil des Arbeitgebers (um den letzten durchschn. Netto-Lohn zu erreichen).

Ist dies jetzt auch der Fall?

Oder bekommt sie von der Arbeitsagentur die Differenz zum ALG aufgestockt?

Vielen Dank
29.04.2011 | 18:50

Antwort

von


(344)
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel: 0211/133981
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für die eingestellte Frage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts gerne wie folgt beantworten möchte:

Weibliche Mitglieder der Krankenkassen, die bei Arbeitsunfähigkeit Anspruch auf Krankengeld haben oder denen wegen der Schutzfristen nach § 3 Abs. 2 und § 6 Abs. 1 des Mutterschutzgesetzes kein Arbeitsentgelt gezahlt wird, erhalten Mutterschaftsgeld nach § 200 RVO. Für Mitglieder, die bei Beginn der Schutzfrist nach § 3 Abs. 2 des Mutterschutzgesetzes in einem Arbeitsverhältnis stehen oder in Heimarbeit beschäftigt sind oder deren Arbeitsverhältnis während ihrer Schwangerschaft oder der Schutzfrist nach § 6 Abs. 1 des Mutterschutzgesetzes nach Maßgabe von § 9 Abs. 3 des Mutterschutzgesetzes aufgelöst worden ist, wird als Mutterschaftsgeld das um die gesetzlichen Abzüge verminderte durchschnittliche kalendertägliche Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der Schutzfrist nach § 3 Abs. 2 des Mutterschutzgesetzes gezahlt. Es beträgt höchstens 13 Euro für den Kalendertag. Übersteigt das Arbeitsentgelt 13 Euro kalendertäglich, wird der übersteigende Betrag vom Arbeitgeber oder von der für die Zahlung des Mutterschaftsgeldes zuständigen Stelle nach den Vorschriften des Mutterschutzgesetzes gezahlt.

Aufgrund des Vorgenannten erhielte Ihre Frau daher den möglichen Zuschuss durch den Arbeitgeber erstattet.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Orientierun geben konnte. Bitte nutzen Sie ggf. auch die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021


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