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Hilfestellung im Strafverfahren

| 11.05.2014 15:36 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


17:42

Zusammenfassung: Grundsätzlich führt eine Nichtzahlung einer Geldauflage zu einer Wiederaufnahme der Ermittlungen. Durch eine Kontaktaufnahme mit der Staatsanwaltschaft und eine Zahlung lässt sich oft aber die Einstellung noch retten.

Hallo


Ich schilde mal im Detail mein Problem, im vergangedem Jahr habe ich eine Strafanzeige wegen Betruges bekommen(ich soll bewußt falsche Kontodaten genutzt haben um mein
Händy per Lastschrift mit Guthaben aufzuladen, dies habe ich schriftlich bei der Polizei
auch erklärt das es nicht so war, denn ich habe nicht soviel Erfahrung mit Online Zugängen,
ich bin auf meinem Provider Netto-Kom gegangen habe ich mich eingeloggt und habe meine
Kontodaten eingegeben, da mir erst bewusst wurde das ich in den Kontonummern ein
Zahlendreher drin hatte und mir dann das Händy gesperrt wurde und wusste nicht warum, einige Zeit später kam ein Brief von der Polizei und habe die Aussage nur schriftlich gemacht.
Dann kam einige Wochen später ein Brief von Staatsanwaltschaft Essen das die das Verfahren
gegen eine Geldbuße von 120 Euro 6 mal a 20 Euro Ratenzahlung einstellen werden.
In den Brief stand auch das die mich nach wievor für Verdächtig halten weil ich es Mutwillig
gemacht haben soll, ich war sehr froh über diesen Vorschlag und wollte jetzt auch nicht
noch mit denenn rumärgern.Leider habe ich die Ratenzahlung nicht einhalten können, und habe auch nicht mehr dran gedacht da ich schon genug andere Probleme hatte zu der Zeit,
jetzt am Freitag am 9.5. kam wieder ein Brief von der STA Essen in dem steht das die die
Ermittlungen wieder aufnehmen werden, ich weiß nun nicht was kommt oder ob es noch schlimmer jetzt wird.
Ich habe mir nun die 120 Euro von einem Freund leihen können und möchte es nach wievor
bezahlen, nur weiss ich jetzt nicht ob die sich damit zufrieden geben werden, darum frage
ich sie nun um Rat wie ich mich verhalten soll, oder was mich nun erwartet, ob das Nachzahlen jetzt sinnvoll wäre um das Verfahren doch noch einstellen zulassen.

Der Schaden durch die Lastschriften war um die 100 Euro und der Kontobesitzer dieser
verdrehten Kontonummer hat den Strafantrag gestellt.

Ich wäre sehr dankbar über Ihre Hilfe
11.05.2014 | 16:15

Antwort

von


(16)
Beim Schlump 58
20144 Hamburg
Tel: 040 - 35709790
Tel: 0163-2688570
Web: http://www.verteidigerin-braun.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

hiermit beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung Ihrer Schilderung und Ihres Einsatzes wie folgt:

Sie sollten sich so schnell als möglich mit der Staatsanwaltschaft in Verbindung setzten und eine umgehende Zahlung der 120,00 Euro ankündigen. Es ist gut denkbar, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren dann erneut einstellt. Sie müssen dazu nun aber unbedingt aktiv werden!

Grundsätzlich ist es allerdings so, dass die Nichtzahlung der Geldauflage zu einer Wiederaufnahme des Verfahrens führt. Oft erfolgt kann eine Anklage oder ein Strafbefehl wird erlassen.

Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass Sie durch eine umgehende Kontaktaufnahme zur Staatsanwaltschaft die Einstellung nochmals hinbekommen.

Beachten Sie bitte, dass dieses Forum nur einer ersten Orientierung dient und eine persönliche Beratung nicht ersetzen kann. Sollten Ihnen noch etwas unklar sein, so nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.


Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Braun
-Rechtsanwältin-


Rechtsanwältin Alexandra Braun
Fachanwältin für Strafrecht

Nachfrage vom Fragesteller 11.05.2014 | 17:37

Hallo


Erstmal vielen Dank für Ihre detallierte Hilfestellung, also der Vorfall war wirklich so wie ich ihn geschildert habe.
Ich werde natürlich direkt schriftlich mit STA Essen Kontakt aufnehmen, um die Einstellung des Verfahres durch die Zahlung der 120 Euro sofort erreichen zukönnen.
Ein Strafbefehl oder öffentliche Klage das wäre für mich gar nicht denkbar da es wirklich nur ein versehen und keine Absicht war, da meine Kontonummer und die des Antragstellers sehr ähnlich ist.

Kann es wirklich dazu kommen das mir das Versehen nicht geglaubt
wird?Ich finde das echt ungewöhnlich hart entschieden das die STA Essen mich für schuldig hält.
Eine öffentliche Klage wegen sowas ist doch viel teuer und unangenehm, ich werd versuchen das sogut wie möglich schriftlich darzulegen.Ich hoffe das die sich darauf einlassen werden, Garantie ist es keine oder?
Kann ich mich auf ein speziellen Paragraphen berufen? den ich in meinem Brief erwähnen kann.

Wünschen sie mir Glück das es noch funktioniert.

Vielen Vielen Dank für Ihre Mühe

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.05.2014 | 17:42

An Ihrer Stelle würde ich direkt morgen früh bei der Staatsanwaltschaft anrufen und die sofortige Zahlung anbieten. Ich halte es für ziemlich wahrscheinlich, dass dann die ursprünglich geplante Einstellung noch erfolgt.

Ob Sie im Falle einer Anklage verurteilt werden würden, vermag ich ohne Aktenkenntnis nicht zu sagen.

Alles Gute!

Bewertung des Fragestellers 11.05.2014 | 18:12

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