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Hilfe bezüglich BU

16.02.2020 20:53 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


Kurzfassung:

Bin 14 Jahre bei meinem jetzigen Arbeitgeber. Vor 2 Jahren ( Oktober 2017) hatte ich einen Arbeitsunfall durch einen Technischen Defekt. War 3 Monate krank, kann vom Glück sagen das ich noch Lebe. Hat mich Psychisch sehr mitgenommen. Laut BG (Januar 2018) wieder arbeitsfähig. War dann soweit auch Arbeiten.

Anfang letzten Jahres fingen dann schmerzen im Rücken, Schulter und Knie auf sowie Psychische Belastungen.

Es wurde eine Reha beantragt, die habe ich 4 Wochen durchgeführt sowie mehrere Monate das Nachsogeprogramm der Reha.

Schmerzen bestehen weiter. Psyche leidet so stark unter dem allen, das wir als Familie beschlossen neu anzufangen. Umzug ist durch Familie und Freunde vollzogen, momentan krankgeschrieben (Arzt am alten Wohnort). Krankgeschrieben auf Rücken und Psyche. Kann so meinen letzten Beruf keinensfalls weiter nachgehen.
Werde weiter Krankgeschrieben nur wie gehts weiter?

Ich habe seit rund 8 Jahren eine BU Plus Versicherung sowie eine Krankentagegeld Versicherung.
Haben Angst das es irgendwann, wenn es zu einer BU kommt (LVM), abgelehnt wird.


Bin Familienvater von 3 Kindern und Alleinverdiener. Wie soll es weiter gehen, was ist euer Rat.

18.02.2020 | 16:29

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Fragen gerne wie folgt:

Sie erhalten 6 Wochen Entgeltfortzahlung vom Arbeitgeber, danach Krankengeld von der Krankenkasse. Dieses läuft ab Beginn 72 Wochen. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie weiterhin krank geschrieben werden. Danach kann man noch ein Jahr Übergangsgeld vom Jobcenter erhalten, § 145 SGB III . Auch dieses setzt eine Krankschreibung voraus. Unabhängig davon können Wiedereingliederungsmaßnahmen stattfinden, die bei der Krankenkasse, ggf. dem Jobcenter beantragt werden müssen.

Wenn Sie nicht weiter krank geschrieben werden, so stellt sich die Frage der Berufsunfähigkeit. Hier kann man bei der Rentenversicherung einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen sowie einen eventuellen Grad der Behinderung beim Versorgungsamt feststellen lassen. Darüber hinaus können Sie Ihre offenbar privat abgeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherung in Anspruch nehmen sowie die Krankentagegeldversicherung (diese bei Krankschreibung). Ferner können Sie ggf. eine Rente von der BG beantragen, diese gibt es auch in Form einer Teilrente. Es ist dann zu untersuchen, ob der Träger bei Ihnen die BG ist oder die Rentenversicherung. Das hängt mit dem zugrunde liegenden Ereignis zusammen.

Ansonsten ist zu bedenken, dass Sie zwar nicht direkt wegen der Krankheit gekündigt werden können, jedoch bei dauerhafter Erkrankung diese Möglichkeit schon besteht, ggf. auch über eine Änderungskündigung oder einen Aufhebungsvertrag Arbeitgeber versuchen, das Arbeitsverhältnis zu beenden.

Sie sollten die Frage einer Erwerbsunfähigkeit zunächst mit Ihren behandelnden Ärzten besprechen, dann ggf. den Antrag stellen. Ob dies in einem noch laufenden Arbeitsverhältnis sinnvoll ist, ist abzuwägen.

Gegen alle etwaigen Ablehnungen steht der Klageweg offen.

Das kann allerdings eine online Beratung nicht leisten. Sie dient nur einer Ersteinschätzung.

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick über die Möglichkeiten gegeben zu haben, Ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Draudt
Rechtsanwältin


Rückfrage vom Fragesteller 20.02.2020 | 08:35

Es geht hier rein um meine Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie haben hier soviel von Erwerbsminderung geredet. Auf den letzten viertel meiner Frage sind sie nicht eingegangen.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20.02.2020 | 10:30

Sehr geehrter Fragesteller,

die Krankentageldversicherung zahlt nur, wenn man krank geschrieben ist. Die BU Versicherung entscheidet meist zunächst vorläufig und dann mit einem Gutachten endgültig. Gegebenenfalls muss man die Entscheidung angreifen.

Mit freundlichen Grüßen Draudt Rechtsanwältin

ANTWORT VON

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