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Hilfe bei der Formulierung einer Anzeige

| 23.07.2013 11:12 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

folgende Situation liegt meinem Anliegen zu Grunde.
Wir haben ein Produkt über unseren Onlineshop angeboten, welches der Kunde gekauft und via PayPal bezahlt hat. Die Ware wurde 2 Tage nach Bestelleingang an die Spedition übergeben und 4 Tage nach Bestelleingang beim Kunden zugestellt. Es liegt uns ein qualifizierter Ablieferungsbeleg inkl. Kundenunterschrift (leserlich) vor.

Am 19.07.2013, 4 Tage nach Zustellung, wurde plötzlich ein Käuferschutzantrag via PayPal gestellt, mit der Begründung auf Nichterhalt der Ware. Kunde wurde der Ablieferungsbeleg zugänglich gemacht. Die Antwort des Kunden kam probt "Ware nicht erhalten. Im Internet stand Lieferzeit sofort. Bis heute nicht erhalten. Möchte Geld zurück".

Dem Kunden wurde schriftlich mitgeteilt, dass wir für ein weiteres Vorgehen eine eidesstattliche Versicherung über den Nichterhalt der Ware sowie eine vollständige Kopie des Ausweises benötigen.
Wie zu erwarten war, werden uns diese Informationen natürlich nicht zur Verfügung gestellt. Jedoch besteht der Kunde weiter auf den Nichterhalt der Ware.

Wir möchten den Kunden nun anzeigen und im Idealfall auch gleich den Arbeitsaufwand erstattet haben, welchen wir mit diesem Fall hatten.
Würden uns über eine Vorformulierung der Anzeige sehr freuen.

Mfg
Alexander

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Wenn ich Sie richtig verstehe, dann beabsichtigen Sie sowohl die zivilrechtliche Geltendmachung Ihrer entstandenen Aufwendungen als auch die strafrechtliche Verfolgung der Angelegenheit.

Ungeachtet der Frage, ob ein dahingehender zivilrechtlicher Anspruch besteht, kann dieser grundsätzlich im Rahmen eines sogenannten Adhäsionsverfahrens im Rahmen eines möglichen Strafprozesses geltend gemacht werden.

Soweit sich der von Ihnen begehrte Schadensersatz jedoch darauf beschränkt, dass Sie Ihren eigenen Mehraufwand ersetzt verlangt haben wollen, sei angemerkt, dass Ihnen dieser nicht zustehen dürfte. Dies gilt jedenfalls dann, wenn Sie den Aufwand alleine für die reine Schadensabwicklung betrieben haben und nicht für die Beseitigung des Schadens selbst.

Weiterhin ist damit zu rechnen, dass ein Strafgericht (!) von einer Entscheidung hierüber absehen würde, wenn es der Ansicht ist, dass sich das Strafverfahren nicht zur Erledigung dieser Frage eignet (vgl. § 406 StPO ).

Von einer Geltendmachung im Zivilverfahren (was selbstverständlich möglich ist) rate ich ab, wenn es Ihnen nur um Schadenabwicklungskosten geht. Ich verweise auf obige Ausführungen.

Es bleibt Ihnen natürlich grundsätzlich unbenommen, den Schaden außergerichtlich geltend zu machen. Es besteht jedoch (die vermutlich rein theoretische) Gefahr, dass sich der in Anspruch genommene mit einer negativen Feststellungsklage hiergegen wehrt.

Stellen Sie bitte unter Beachtung Ihre genauen Absichten klar. Anschließend werde ich Ihrer Bitte um Vorformulierung der Anzeige selbstverständlich nachkommen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
André Meyer, Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 23.07.2013 | 12:27

Sehr geehrter Herr RA Meyer,

vielen Dank für die ausführliche Klarstellung im Bezug auf unsere Geltendmachung der entstandenen Aufwendungen. In diesem Fall möchten wir davon absehen und ausschließlich eine Strafanzeige wegen Betrugs stellen.

mfg
Alexander

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 23.07.2013 | 12:48

Sehr geehrter Fragesteller,

ich werde Ihnen in Kürze die erwünschte Anzeige per E-Mail zukommen lassen.

Mit freundlichen Grüßen,

A. Meyer

Bewertung des Fragestellers 24.07.2013 | 12:53

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