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Hilfe bei der Bergründung der Sachkosten für Entsorgung

05.05.2019 22:35 |
Preis: 100,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Hallo,

im August letzten Jahres habe ich mich von meiner Ex Partnerin getrennt. Sie ist aus der gemeinsamen Wohnung Mitte August mit ihrer Tochter ausgezogen. Sie war im Mietvertrag als gleichberechtigter Partner eingetragen. Nun schuldet Sie mir 18 Monatsraten der gemeinsamen Miete, und Sie hat nicht alle Sachen abgeholt. Diese muss ich nun alle entsorgen. Einen Gerichtstermin am 27.02.19 hat sie unentschuldigt verstreichen lassen. Hier hat der Richter mir erklärt ich müsste die Sachkosten noch besser erklären, damit er zu meinen Gunsten entscheiden kann. Die Miete hat der Richter gemeint ist kein Problem, die wird er mir zusprechen. Nur bei den Sachkosten für die Entsorgung und fürBeschädigungen, müssten besser begründet werden. Hierzu benötige ich Hilfe, da die Frist nächsten Freitag abläuft.


Dezember 2016 – April 2018 = 16 Monate à 490,-- Euro 7840,--€
Miete für August und September 980,--€
Anteilige Nachzahlung Nebenkosten für das Jahr 2017 30,--€
Lt- Anlage
Verursachte Schäden in der Wohnung pauschal 900,--€
-Schätzung durch den Hausmeister, Schäden am Fußboden und an Türen, die einen Neuanstrich der Tüen und Wände notwendig machen. Schätzung der Kosten durch den Hausmeister 1800,-- Euro, wird durch 2 geteilt.
Entsorgung von Gegenständen die nicht abgeholt wurden 300,--€
Transport und Kosten der Gegenstände zum Wertstoffhof, geschätzt. Gegenstände befinden sich noch im Keller, sollten diese abgeholt werden, wird der gleiche Betrag als Miete für das unterstellen verlangt. Unterstellkosten seit 1. September 2018
Vorauslage Rechtsmittel 927,--€
Kosten für Mahnbescheid 159,50 siehe Anlage
Vorauszahlung für die Klage 667,50 siehe Anlage
Anwaltskosten 100,-- Rechnung wird nachgereicht
Verzinsung von 5 % beginnend von 01 Dezember 2016 bis 01.04.18 547,-- €
5% Verzinsung von 7840,--€ beginnend mit 490,-- Euro = 416,5 €
5% Verzinsung von 01.September 7840 Euro bis jetzt = 130,--

Ergibt Forderung 11.524,-- Euro


Gruß

Miichael Kaes

Sehr geehrter Ratsuchender,


geltend gemachte Positionen müssen so substantiiert dargestellt werden, dass Sie für das Gericht ohne Nachfragen oder Nachforschungen plausibel und einleuchtend sind.

Das bedeutet für die noch strittigen Positionen:


Verursachte Schäden in der Wohnung pauschal 900,--€
-Schätzung durch den Hausmeister, Schäden am Fußboden und an Türen, die einen Neuanstrich der Tüen und Wände notwendig machen. Schätzung der Kosten durch den Hausmeister 1800,-- Euro, wird durch 2 geteilt.

Es muss genau erklärt werden, welche Beschädigungen an welcher Stelle des Mietobjektes, wann und wodurch aufgetreten sind. Es muss dann dier Kostenaufwand unter Berücksichtigung von Neu-für-Alt (ähnlich dem Zeitwert) dargestellt werden.


Entsorgung von Gegenständen die nicht abgeholt wurden 300,--€
Transport und Kosten der Gegenstände zum Wertstoffhof, geschätzt. Gegenstände befinden sich noch im Keller, sollten diese abgeholt werden, wird der gleiche Betrag als Miete für das unterstellen verlangt. Unterstellkosten seit 1. September 2018


Die Gegenstände und der Umfang muss erläutert werden. Dier Transportkosten müssen mit Kilometerentfernung und Kosten des Wertstoffhofes nachgewqeisen werden.

Wenn Sie diese Kosten geltend machen, können Sie aber kaum noch Unterstellkosten geltend machen. Das würde ja für den Fall der Entsorgung entfallen.


Vorauslage Rechtsmittel 927,--€
Kosten für Mahnbescheid 159,50 siehe Anlage
Vorauszahlung für die Klage 667,50 siehe Anlage

Das sind Verfahrenskosten, die nach Abschluss mit rechtskräftiger Entscheidung dann im Kostensetzsetzungsverfahren geltend gemacht werden. Diese Kosten machen Sie mit einen gesonderten Kostenfestsetzungsantrag geltend.


Anwaltskosten 100,-- Rechnung wird nachgereicht

Die Rechnung muss schriftlich erläutert werden. Auch muss erklärt werden, wofür diese Kosten entfallen sind und woraus Sie den Ersatz stützen wollen. Dazu werden Sie die Verzugsvoraussetzung des § 284 BGB ( Fälligkeit, Nichtleistung, Mahnung -falls nicht ausnahmsweise entbehrlich-, Verschulden) vortragen müssen und zwar auch mit entsprechenden Daten.


Bei der Verzinsung sind es nicht 5%, sondern 5 Prozentpunkte über Basiszinssatz (§ 286 BGB ), wobei Sie auch da den Verzug - siehe oben - datumsmäßig vorlegen können.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

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