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Hilfe Subunternehmer, Schaden beim Baggern gemacht


13.01.2006 06:06 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe angeblich einen Schaden gemacht.
Ich bin für (nur) eine Firma tätig (Ich AG). In der Art als Dienstleister(Mädchen für alles) habe ich mich auf einen mir zur Verfügung gestellten Bagger gesetzt und als Stundebenzahlter eine Straße im Abbruch aufgerissen und auf einen LKW (Fremdabholer)verladen/umgeschichtet.
Dabei habe ich beim auskippen mit dem Baggerlöffel an dem LKW die Alu-Flachte angetitscht. Schaden ca. 1800,-€
Der mich in den Auftrag geschickte Unternehmer ist nun der meinung, dass ich diesen bezahlen soll, dass ich diesen Schaden vonm meinem selbst. Stundenlohn abgezogen bekommen werde.
Ist das richtig?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

ob Sie hier nicht, teilweise oder ganz haften, richtet sich nach den Grundsäten der sogenannten gefahrgeneigte Arbeit.

Diese liegt vor, wenn die Eigenart der vom Arbeitnehmer zu leistenden Dienste es mit großer Wahrscheinlichkeit mit sich bringt, daß auch dem sorgfältigen Arbeitnehmer gelegentlich Fehler unterlaufen, die für sich allein betrachtet - zwar jedesmal vermeidbar waren, mit denen aber angesichts der menschlichen Unzulänglichkeit erfahrungsgemäß zu rechnen ist.


Bei gefahrgeneigter Arbeit haftet der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

Bei leichter Fahrlässigkeit des Arbeitnehmers ist dieser dem Arbeitgeber nicht schadensersatzpflichtig.

Bei mittlerer Fahrlässigkeit kommt es in der Regel zu einer Aufteilung des Schadens.

Da das Baggern sicherlich hierunter fällt, kann es also sein, dass Sie ev. den Schaden tragen müssen.


Nun wird zu klären sein, welche Art der Fahrlässigkeit hier vorliegt.

Dabei ist wichtig, ob Sie zuvor schon einmal einen Bagger überhaupt bedient hatten, die AG Sie zur Bedienung des Baggers aufgefordert oder Sie ohne Einweisung dieses von sich gemacht haben. Wie genau ist es zum Schaden gekommen? Waren Sie abgelenkt? All das muss berücksichtigt werden.


Nicht ganz nachvollziehbar ist, warum IHR Arbetsgeber bei einem FREMDSCHADEN Ansprüche stellt, es sei denn, er hätte die Fremdansprüche schon selbst ausgeglichen und keine Versicherung hätte gezahlt. Hier sollten Sie sich auf jeden Fall die Rechnung der Fremdfirma und die Zahlung Ihres Arbeitgebers zeigen lassen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 13.01.2006 | 09:22

Bitte beachten aufn den Abrechnugspapieren, bin ich /sollte ich das selber abrechnen/Rechnung stellen. Bin ich nun Selbständig oder wie ein Arbeitnehmer zu sehen.
ich habe wg.der Abrbeitlosigkeit eine Ich_AG laufen, nur der Unternehmer beshcäftigte7beauftragte mich in dieser Zeit vollzeitlich.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.01.2006 | 09:33

Sofern Sie für einen Unternehmer ausschließlich tätig sind, von dessen allein Weisungen erhalten, die Sie auch einhalten müssen, werden Sie also sogenannter Scheinselbständiger hier die AN-Funktion innehaben und auch so behandelt werden.

Diese Grenze ist aber sehr fließend.

Zur endgültigen Klärung dieser NEUEN Frage bedarf es aber der genauen Prüfung auch der Verträge und aller Gesamtumstände.

Bitte haben Sie Verständnis, dass es sich dann dabei nicht mehr um eine Nachfrage, sodern eine völlig neue Frage handelt, die Sie im Forum auch direkt an mich richten können.

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