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Hilf es, wenn ich wegen des Ladendiebstahls einen Entschuldigungsbrief an die geschäftsleitung der F


23.12.2009 03:43 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von



hallo,
ich habe vor 2 tagen eine große dummheit begangen und in einem laden in berlin waren geklaut.ich wurde vom ladendetektiv geschnappt und mit ins büro genommen, dort wurde eine strafanzeige gestellt und das protokoll geschrieben. ich hatte keine einsicht in irgendeines der dokumente, jedoch habe ich gesehen, dass der warenwert insgesamt auf 59,99 euro berechnet wurde.jedoch waren alle waren im "angebot", und daher insgesamt "nur" 27 euro wert. das wäre meine erste frage..stimmt das so? denn cih gehe davon aus, dass der warenwert einen großen unterschied macht, ob es über oder unter 50 euro sind!!
ich bereue mein handeln sehr und bin noch völlig geschockt.es war mir eine lebenslange lehre und wird sicher nicht nocheinmal passieren. hilf es wenn ich einen entschuldigungsbrief an die geschäftsleitung der filiale schicke oder dergleichen? was kann ich noch tun, damit das verfahren eingestellt würde?hab ich überhaupt eine chance, dass es eingestellt wird? muss ich zur jugendgerichtshilfe, weil ich unter 21 jahre bin?ich bin ersttäterin und habe auch sonst keinerlei straftaten zuor begangen..ich habe große angst, dass ich einträge in irgendwelchen akten bekomme oder gar eine vorbestrafung, da ich im nächsten jahr einige visa beantragen muss etc und befürchte, dass es dabei zu schwierigkeiten kommen kann.
ich bin mir über meine dummheit im klaren und würde gerne irgendeine form der wiedergutmachung o.ä. anbieten...weiß aber nicht ob dies am ende zu noch mehr schwierigkeiten führt..
ich bin im übrigen xx jahre alt, wie gesagt ersttäterin und war sofort einsichtig und kooperativ.

ich hoffe sehr auf antwort, vielen dank im vorraus, mit freundlichem gruß,

23.12.2009 | 06:27

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

In der Tat ist es so, dass einem Diebstahl von geringwertigen Sachen das Verfahren nach § 153 StPO eingestellt werden kann. Die Grenze liegt bei etwa EUR 50,00. Daher sollte dies jedenfalls vorgetragen werden.

Wenn Sie die Tat bereuen und sich auch derart vor Gericht glaubhaft einlassen, wirkt sich dies strafmildernd aus, ebenso wie die Wiedergutmachung und eventuell auch eine Entschuldigung bei dem Opfer. Hier ist es tatsächlich zu keinem Schaden gekommen, da der gestohlene Gegenstand umgehend wieder in den Besitz des Geschädigten gelangt ist. Auch dies sollte betont werden. Als Ersttäter/in wird eine vergleichsweise niedrige Strafe verhängt. Wenn Sie zwischen 18 und 20 Jahre alt sind ist es fraglich, ob Erwachsenen – oder Jugendstrafrecht angewandt wird. Häufig wird hier Jugendstrafrecht angewandt. In diesem Zusammenhang wird die Jugendgerichthilfe tätig. Diese sorgt für die erforderlichen Informationen zu dieser Entscheidung.

Eingetragen wird die Strafe in das Bundeszentralregister, gegebenenfalls in das Erziehungsregister, voraussichtlich nicht in das Führungszeugnis. In Verfahren nach dem Jugendstrafrecht können auch Sanktionen wie Erziehungsmaßregeln (z. B. Sozialstunden) verhängt werden.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin




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