Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Herzinfarkt nach Trennung

| 07.04.2014 22:25 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


1992 haben wir geheiratet. 04/2011 habe ich mich von meinem Mann getrennt. 08/2011 erlitt er einen Herzinfakrt mit folge eines hypoxischen Hirnschadens und ist seither Berufsunfähig. Vermögenwerte in Immobilien sind da sowohl auf meiner wie auf seiner Seite. Er braucht 24 Std. Betreuung, kann laufen, sprechen aber den Alltag nicht alleine meistern. Scheidung wurde von meiner Seite dieses Jahr eingereicht. Die Immobilien meines Mannes sind zum Großteil noch belastet. Das gemeinschaftliche Haus gehört 2/3 mir und 1/3 ihm. Er bewohnt dieses Haus im Moment unentgeltlich mit seiner Pflegerin. Es gibt ein Kind aus dieser Ehe 19 Jahre alt. Hat sein Zimmer noch im Haus bewohnt es aber selten übernachtet mehr bei seiner Freundin. Pflegekosten trage ich und habe bisher rund 100.000,- Euro investiert. Ich bin selbständig und werde diese Einkünfte bald nicht mehr haben um die Pflegekosten weiter so tragen zu können. Wenn das Haus in dem mein Mann lebt verkauft würde könnten die Darlehen welche seine anderen Immobilien belasten abgelöst werden und er hätte ein Einkommen von ca. 3.500 Euro. Mein Mann möchte durch die Scheidung erreichen das er ein lebenslanges Wohnrecht im Haus erreicht. Das Haus kostet im Unterhalt rund 1.000,-- € monatlich welche auch von mir getragen werden. Wie wird das Familiengericht entscheiden? Sieht das Familiengericht das das ein Luxus ist der auf meine Rücken ausgetragen wird?

Sehr geehrte Ratsuchende,

für den von Ihnen gewählten Mindesteinsatz ist eine abschließende Begutachtung Ihres Problems leider nicht möglich. Dennoch hiermit meine vorläufige Einschätzung:

Auf entsprechenden Antrag hin könnte das Familiengericht allenfalls entscheidenden, wer das gemeinsame Haus bis zur Scheidung benutzen darf. Es wird in die Eigentumsverhältnisse nicht eingreifen.

Vielmehr kann das Miteigentum an dem Haus gegen den Willen eines Miteigentümers erst nach Rechtskraft der Scheidung durch Teilungsversteigerung auseinandergesetzt werden. Innerem Fall ein Minusgeschäft. Hier wird es auch kein Wohnrecht für irgendjemanden der Beteiligten geben. Das könnt allenfalls bei freihändigem und einvernehmlichen Verkauf vereinbart werden.

Ziehen Sie bitte unbedingt einen Anwalt hinzu. Mit Erfahrung und Feingefühl ist auch Ihr Problem einvernehmlich lösbar.

Mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 12.04.2014 | 10:33

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Hätte gerne gewusst ob das Familiengericht entscheidet wenn die Möglichkeit besteht das mein Mann durch den Verkauf des Hauses ein Einkommen hätte von 3500 Euro das dies dann auch wahrgenommen werden muss bevor ich dann Unterhaltspflichtig werden würde.

"