Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Herunterstufung


01.06.2005 17:34 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Ich bin Angestellte im öffentlichen Dienst, Tarifgruppe Vc.
Mir wurde mündlich mitgeteilt, dass ich ab 01.10.05 aufgrund einer "rückwirkenden Tarifberichtigung" durch eine "korrigierende Herabstufung" in Tarifgruppe VII eingruppiert werde.
Meine Frage lautet: In welcher Form und gegebenenfalls mit welchen Fristen muss eine solche Ankündigung (Änderungskündigung?) erfolgen?
Nur zur Information: Der Arbeitgeber hat mit gleichzeitig einen Bewährungsaufstieg in Gruppe VI und eine Differenzzahlung zum bisherigen Nettogehalt in Aussicht gestellt, so dass ich materiell nicht schlechter dastehen würde.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Guten Abend,

grundsätzlich bedarf die sogenannte korrigierende Rückgruppierung keiner Änderungskündigung und auch keiner Beachtung von Fristen. Dies folgt daraus, daß die Eingruppierung selbst allein nach dem Tätigkeitsbereich und den entsprechenden Eingruppierungen im Tarifvertrag folgt. Wenn also Ihre Tätigkeit jetzt anders eingruppiert wird, als dies vorher der Fall war, kann und muß der Arbeitgeber eine Neugruppierung vornehmen. Dies ist allerdings rückwirkend nicht möglich, sondern erst als Zugang der Mitteilung.

Auch muß der Arbeitgeber den Personalrat hinsichtlich der Eingruppierung beteiligen.

Wenn diese Voraussetzungen nicht erfolgt sind, ist eine Rückstufung unwirksam. Sie müßten dann Klage vor dem Arbeitsgericht erheben.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER