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Herstellung von Latexkleidung - Gewerbe oder nicht? Handwerk?

23.08.2013 20:02 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Ich möchte rechtskonform eigene Entwürfe aus Latex gefertigter Kleidung/Accessoirs kundengerecht und Kundenentwürfen entsprechend vertreiben. Latex wird jedoch nicht genäht, sondern geklebt oder gegossen bzw. getaucht. Es ist ein wenig als würde man nach Vorlagen ein Modell "basteln". Die Verabeitung ist aufwändig und hat gewissen künstlerischen Inhalt vor allem was das eigene Design betrifft. Es hat mit Schneiderei nicht viel zu tun, weil nicht nur Kleidung im alltäglichen Sinne hergestellt wird. Ist das nun Kundenhandwerk? Ich will mein Sortiment um zugekaufte Artikel bereichern - das wäre dann ja klassischer Handel - nur welches Gewerbe ist für die eigenen Waren korrekt? Und ist diese Tätgikeit einem Handwerk zuordenbar? Ich konnte zumindest bislang kein passendes Handwerk finden, schwankte mal bei Kunsthandwerk. Auch der reine Designer scheint nicht zu passen, denn Design bedeutet ja nicht Herstellung, oder doch?

23.08.2013 | 23:09

Antwort

von


(2314)
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Sehr geehrter Ratsuchender,


eine in der Tat nicht einfach zu beantwortende Frage, die aber nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung als ein Gewerbe, das nach § 14 Abs. 1 Satz 1 der Gewerbeordnung (GewO) bei dem zuständigen Gewerbeamt angezeigt werden muss, einzustufen sein wird. Ich gehe derzeit davon aus, dass es als Einzelhandel mit Textilien eingestuft wird.

Als Textildesigner würde ich es ebenfalls nicht einstufen, da dieses das Planen, Entwerfen und Gestalten textiler Produkte umfasst, also nicht der von Ihnen geschilderten tätigkeit entsprechen wird.



Zudem wird es sich um ein zulassungsfreies Handwerk bzw. eine handwerksähnliche Tätigkeit entsprechend § 18 HwO handeln, sofern Sie die Ware selbst herstellen.




Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
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