Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.405
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Herstellung des eigenen Privatweges(1/3 Miteigentumsanteil )


| 07.03.2006 10:37 |
Preis: ***,00 € |

Nachbarschaftsrecht



Wir haben ein Grundstück gekauft und sind zu 1/3 Miteigentümer des dazu gehörende Privatweges.
Der Verkäufer hat sich verpflichtet, laut Kaufvertrag dass er die Kosten der Kanalleitungsverlegung trägt.
Er verpflichtet sich, den Privatweg durch Mineralbeton fertigzustellen.
"Da es sich bei diesem Priwatweg um einen Gemeinschaftsweg handelt, sind sämtliche Kosten auf alle Gemeinschaftseigentümer
umzulegen.
Der Käufer als künftiger Eigentümer des Bauplatzes tritt hiermit seinen künftigen Anspruch auf Kostenerstattung für die Wegeherstellung an den Verkäufer ab, der diese Abtretung annimt jedoch ohne Haftung des Käufers für dessen rechtliches Bestehen oder Durchsetzbarkeit".
Der Verkäufer ist seit dem Zahlungsunfähig geworden.
Unser Nachbar (1/3 Miteigentümer an Privatweg) hat ohne unsere Zustimmung einige Arbeiten an Weg veranlasst die auch gemacht worden sind. Nun jetzt fordert der Erdunternehmer von uns die Hälfte der Herstellungskosten.
(Das dritte Grundstück zu 1/3 Priwatweg ist noch Unverkaft)

Unsere Frage:
Können wir gezwungen sein, die Hälfte der Herstellugskosten bezahlen?
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und möchte diese auf der Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes wie folgt beantworten:

Da Ihr Nachbar Vertragspartner des Endunternehmers geworden ist, kann der Unternehmer auch erst einmal nur von Ihrem Nachbarn die Herstellungskosten aus einer vertraglichen Grundlage verlangen, wenn Ihr Nachbar nicht in Ihrer aller Namen handeln durfte. Davon gehe ich mal nicht aus.

Ihnen geht es aber darum, ob Sie, auf welchem Wege auch immer, zu den Kosten herangezogen werden können. Grundsätzlich ist es so, dass Sie zunächst einmal nur die Kosten gemäß Ihres Eigentumsanteils, also 1/3 zahlen müssen (das fehlende Drittel für das dritte Grundstück muss dann der jetzige Eigentümer tragen).

Ob die Kosten überhaupt anfallen hängt davon ab, die die Herstellungsmaßnahmen zur Erhaltung des Weges notwendig waren. Denn nur dann durfte Ihr Nachbar auch ohne Ihre Zustimmung und auch im Namen Ihrer „Miteigentümergemeinschaft“ handeln. Dann wären alle Eigentümer verpflichtet und der Unternehmer kann dann von jedem der Miteigentümer einen Teil der Bezahlung verlangen. sie hätten dann im Innenverhältnis gegen die anderen beiden Eigentümer einen Anspruch auf Ausgleich des Schadens, der Ihnen dadurch entsteht, dass sie ½ statt nur 1/3 zahlen müssen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit meinen Ausführungen weiterhelfen konnte.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin Nicole Maldonado

Nachfrage vom Fragesteller 07.03.2006 | 14:21

Wir wohnen hier schon seit ein Jahr, und wir müssten um unsere Erschließung selber kümmern, was wir auch selber bezahlt haben.

Sind wir auch dann verpflichtet die Erschließungskosten an Pri
vatweg zu 1/3 bezahlen wenn wir schon eine haben?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.03.2006 | 15:08

Wenn Sie schon für "Ihre" Erschließung des Privatweges (also zu 1/3) gesorgt haben und dies auch so festgelegt war, dass sich jeder Eigentümer um seine "eigene" Erschließung kümmert, dann muss auch jeder Eigentümer nur für seinen Teil zahlen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin Nicole Maldonado

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Vielen Dank ! Schnelle , klare Antworten "