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Herrn Dr René Schneider


22.11.2007 05:50 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrter Herr RA Dr. Schneider,

Am 11.05.2007 hatte ich mich bzgl. einer Frage „Firmenfahrzeug im Ausland“ an „FeA“ gewandt und Sie haben mir hier sehr fundiert und hilfreich geantwortet.

Ich habe anschließend ein der Situation entsprechendes Schreiben an meinen Arbeitgeber abgesetzt.

Nun, einige Monate später, ist seitens der Firma endlich eine Entscheidung gefallen.

Die Firmen Anweisung lautet:
„ Herr X, kaufen sie in UK ein Fahrzeug bis zu einer Preislage von GBP xxx entsprechend Vorgaben“.

Dies habe ich nun kürzlich umgesetzt. Das Fahrzeug ist seitens der Firma bezahlt. Soweit so gut

Das UK Fahrzeug kann jedoch nur auf einen UK resident zugelassen und registriert werden unabhängig von dem Eigentümer. Das Fahrzeug ist auf meine Person unter meiner UK Adresse registriert.

Jetzt geht es um den Versicherungsschutz. Die Insulaner haben hier teils sehr eigenartige Bestimmungen.

U.a. ist der Versicherungsschutz nur auf den eingetragenen Fahrzeughalter, also mich begrenzt. D.h. Personenbezogen. Dies bedeutet weiter, dass außer mir niemand anderes dieses Fahrzeug fahren darf.

Dies ist natürlich nicht in Sinn der Firma, da ich z.B. während Urlaub / Krankheit durch einen anderen Kollegen vertreten werde, welcher dieses Fahrzeug ebenfalls zu nutzen hat. Soweit ich in Erfahrung gebracht habe gibt es in UK eine spezielle s.g. „Any drive Insurance“ welche ich wohl abzuschließen habe.

Somit dürfte die Fahrzeug Registrierung und Versicherung der Firmen Vorstellung entsprechen.

- Falls ein Kollege ein „Ticket“ bekommt, wird dies an mich als registrierter Fahrzeughalter zugestellt und ich werde in die Haftung genommen.

- Falls ein Kollege in einen Unfall verwickelt ist geht diese Abwicklung ebenfalls an meine Adresse

- Im Fall meiner Abberufung aus UK wird es eine Phase der Übergabeverantwortlichkeiten geben.
...
...

Meine konkrete Frage(n):

Wie kann ich mich zu 100% gegenüber der Firma absichern das ich in keinem Fall, sowohl Finanziell als auch andersweitig Nachteile/Schaden habe, auch in Hinblick auf einen möglichen Wohnortwechsel nach UK

Für den Fall der sofortigen Abberufung, wie kann ich umgehend meine Verantwortlichkeiten sperren.

Mit freundlichen Grüßen
Eingrenzung vom Fragesteller
22.11.2007 | 09:36

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Sehr geehrter Fragesteller,

notwendig wäre eine entsprechende schriftliche!! Zusatzvereinbarung mit Ihrem Arbeitgeber zur Haftungsfrage hinsichtlich der Nutzung des Firmenfahrzeugs durch andere Mitarbeiter. Des Weiteren könnte man in dieser Vereinbarung für den Fall einer sofortigen Abberufung festlegen, dass Ihre Firma Sie für Kosten und Haftungsansprüche in Bezug auf das Kfz freizustellen und/oder das Kfz von Ihnen abzukaufen hat.

Zur Umsetzung einer solchen Vereinbarung können Sie sich gern an mich wenden. Wichtig ist es in jedem Fall (d.h. vor Inanspruchnahme eines RA), sich genau zu überlegen, welche Sachverhalte/mögliche Probleme man absichern möchte. Sie haben dazu ja bereits einige konkrete Punkte herausgestellt.

Dann können Sie einen sehr konkreten und auf Ihre Interessen ausgerichteten Entwurf ausarbeiten (lassen), der nicht nur rechtlich verbindlicher und sicherer ist (je konkreter und spezieller eine Vertragsklausel, desto "gerichtsfester"), sondern auch für Ihren Arbeitgeber verständlicher und annehmbarer (welcher Arbeitgeber unterschreibt schon gern allumfassende Klauseln wie "Der Arbeitgeber haftet für jegliche Kosten und Ansprüche hinsichtlich des Firmenfahrzeugs".

Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit einen ersten Eindruck vermitteln. Beachten Sie bitte, dass dieses Frageportal den Gang zum Rechtsanwalt nicht ersetzt, sondern allenfalls eine erste Tendenz aufzeigt. Bei weiteren Fragen oder Anliegen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Soweit aus dem Bereich www.frag-einen-anwalt.de heraus eine Kontaktaufnahme an mich persönlich gewünscht ist, bitte ich zunächst ausschließlich um Kontakt per E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Schneider
Rechtsanwalt


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