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Herausgabe eines geliehenen Autos


04.10.2006 23:56 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Meine Exfreundin hat seinerzeit ein Auto von mir geliehen bekommen. Nach der Trennung weigert Sie sich nun, das Fahrzeug an mich zurückzugeben. Die Fahrzeugpapiere lauten selbstverständlich auf meinen Namen. Was kann ich nun tun, um mein Fahrzeug in möglichst unbeschädigtem Zustand so schnell wie möglich zurück zu bekommen? Das Fahrzeug steht in Ihrer Garage, sie hat beide Schlüssel.

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Sehr geehrter Fragesteller,

im Wege der Selbsthilfe dürfen Sie das Fahrzeug leider nicht an sich zu nehmen versuchen.

Für eine einstweilige Anordnung dürfte in der Regel der Anordnungsgrund fehlen.

Ein Mahnverfahren scheidet ebenfalls aus, da der Anspruch nicht auf die Zahlung einer bestimmten Geldsumme gerichtet ist.

Sie werden daher im ganz normalen Klageverfahren auf Herausgabe des Fahrzeugs klagen müssen.

Wenn das Auto mehr als 5000 EUR wert ist, muss die Klage vor dem Landgericht erhoben werden. Dann müssen Sie sich auch durch einen Anwalt vertreten lassen.

Sollte das Auto weniger wert sein, ist das Amtsgericht sachlich zuständig. Da sind Sie auf die Unterstützung eines Anwalts nicht angewiesen.

Mit freundlichen Grüssen

Kamil Gwozdz
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 19.12.2006 | 14:15

Vielen Dank für Ihre Antwort. Da es nun so scheint, als würde kein Weg daran vorbeiführen, interessiert mich, wie lange ich in etwa rechnen muss, bis ich das Fahrzeug in meinem Besitz habe. Vermutlich wird erst anwaltlicher Schriftverkehr ausgetauscht, wobei sie sich keinen leisten kann, dann Klage eingereicht usw. Kurz und gut, mit wieviel Wochen/Monaten muss ich rechnen, bis das Fahrzeug abgeholt werden kann? Bereits jetzt besten Dank für Ihre Antwort!!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.12.2006 | 12:45

Die durchschnittliche Dauer eines Prozesses vor den Zivilgerichten beträgt 5 Monate, wenn es bei einer Instanz bleibt. Zur durchschnittlichen Dauer der Vollstreckung liegen mir keine neueren Zahlen vor, diese dürfte aber nicht länger als 2 Monate in Anspruch nehmen.

Allerdings sind das alles nur Richtwerte, da die Dauer des Prozesses von Faktoren beeinflusst wird, auf die Sie als Kläger keinen Einfluss haben, etwa
- Arbeitsbelastung und Arbeitseifer des zuständigen Richters
- Art und Umfang der Verteidigung durch den Beklagten
- Erforderlichkeit und Umfang der Durchführung einer Beweisaufnahme
- Rechtsmitteleinlegung durch den Beklagten.

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