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Heizkostenverteilung


18.10.2007 18:04 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Karin Plewe



Sehr geehrte Damen und Herren,

es geht um folgende Situation:

Ein 2 Familienhaus gehört zu gleichen teilen A und B (geschiedene Eheleute)

A wohnt in der unteren Wohnung (ca. 80 m2)
B bewohnt die obere Wohnung (ca. 110 m2 inkl. Wintergarten und
ausgebautem Dachboden)
Die Heizkosten wurden die letzten 4 Jahre zu gleichen Teilen bezahlt.

A hat sich einen Kaminofen zugelegt um die enorm gestiegenen Gaspreise zu reduzieren. Zwecks gerechterer Verteilung möchte A nun die Heizkosten auf die m2 umrechnen.
B weigert sich und besteht weiter auf die Teilung der Kosten.

Frage:

Wie sieht hier die Rechtslage aus? Kann A auf die Bezahlung nach m2
bestehen? Ist es richtig, dass das Anbringung von Heizkörperfühlern erst ab 3 Wohneinheiten Pflicht ist?

Vielen Dank im Voraus
Sehr geehrter Fragesteller,

aus Ihrer Schilderung ist zu entnehmen, dass es eine (möglicherweise nur mündliche, aber gleichwohl wirksame) Vereinbarung der Parteien gab, wonach die Heizkosten hälftig aufgeteilt werden. Diese Vereinbarung ist bindend.
Die Regelungen der Heizkostenverordnung, wonach eine verbrauchabhängige Erfassung vorgeschrieben wird, sind nicht anwendbar. Bei einem Gebäude mit nur 2 Wohnungen können nämlich die Regelungen der Heizkostenverordnung durch rechtsgeschäftliche Abmachung verdrängt werden. Eine Kostenverteilung nach Wohnfläche wird deshalb wohl nicht verlangt werden können.

Es wird den Parteien daher nichts anderes übrig bleiben, als im Verhandlungswege eine Lösung zu finden, z.B. durch eine Einigung auf eine verbrauchsabhängige Erfassung, also auf Anbringung von Fühlern.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Plewe
Rechtsanwältin

info@kanzlei-plewe.de
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