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Heizkostenabrechnung und Wohnfläche


02.09.2007 20:12 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von



Sehr geehrte Damen und Herren,
in den Jahren 2005 und 2006 bewohnten wir eine 2-Zimmer Wohnung
mit einer reinen Wohnfläche von 60qm. Dazu gehörte eine freilie-
gende und nicht überdachte Terrasse von 28qm. Zur Miete heran
gezogen wurde die Wohnfläche plus 1/2 Terrassenfläche von 14qm,
also 74qm.
Bei der Heizkostenabrechnung wurden als Grundlage für 2005 und jetzt für 2006 die 30%Grundkosten auf der Basis von 74qm berech-
net. Das bedeutet für mich, dass mir Heizkosten für eine im Freien liegende Terrasse berechnet wurden. Die über uns liegende
Wohnung hatte die gleiche Grundfläche, aber weder Balkon noch
Terrasse, hier erfolgte die Berechnung nach der tatsächlichen
Wohnfläche. Dies stellt für mich eine klare Benachteiligung dar.
In der Heizkostenverordnung ist generell nur von der Wohnfläche
die Rede, für mein Problem also nicht sehr aussagekräftig. Gibt
es hierfür Regelungen oder Urteile, auf die ich mich ggf. be-
rufen kann oder muss dieser Zustand hingenommen werden?
Hinweis: Im Mietvertrag ist die Größe der Wohnung als ´Mietraum-
fläche´ angegeben.
Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich im Voraus.
Mit freudlichen Grüßen P.L.

02.09.2007 | 22:59

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes wie folgt.

Maßgeblich für die Berechnung der Heizkostenverteilung ist zunächst die Vereinbarung im Mietvertrag. Hier kann sowohl die Wohn- und Nutzfläche als auch nach umbauten Raum abgerechnet werden (§ 7 Abs. 1 HeizkostenV).

Während bei einer Wohnung ohne Terrasse oder Loggia regelmäßig beide Arten zum gleichen Ergebnis führen, wäre in Ihrem Fall die Abrechnung nach umbauten Raum günstiger, da in diesem Fall die Terasse keine Berücksichtigung finden würde.

Gem. § 2 Abs. 2 WoFlV gehören auch Terassen zur Wohnfläche, wenn Sie zur ausschließlichen Nutzung der gemieteten Wohnung zugehören. Die hälftige Anrechnung auf Ihre Wohnfläche ist mithin nicht zu beanstanden.

Sicherlich stellt diese Berechnung für Sie subjektiv eine Benachteiligung gegenüber Ihren Nachbarn dar. Die angewandte Berechnungsmethode ist, soweit mietvertraglich vereinbart, jedoch rechtlich nicht zu beanstanden und so durchaus zulässig und üblich.

Der Einwand, dass Ihre Nachbarn mittels des gleichen Schlüssels abgerechnet werden und mehr umbauten Raum zur Verfügung haben, ist leider dahingehend unerheblich. Insoweit muss ich Ihnen leider mitteilen, dass Sie den gegenwärtigen Zustand werden hinnehmen müssen.

Ich bedaure, Ihnen keine bessere Nachricht geben zu können und stehe im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion gerne für Ergänzungen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Marc N. Wandt
Rechtsanwalt


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