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Heizkostenabrechnung -Forderung berechtigt?


| 18.12.2016 20:54 |
Preis: 50,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin



Sehr geehrter Herr Anwalt,

zu nachfolgend aufgeführtem Sachverhalt habe ich die untenstehenden Fragen.

Sachverhalt:
zum 01.10.2011 mieteten meine Lebensgefährtin und ich eine Wohnung an. Die Wohnungsübergabe erfolgte bereits am 31.08.2011.
Eine Zusatzvereinbarung zum Mietvertrag enthält folgenden Passus: ' Die Wohnung wird dem Mieter 15 Tage vor Beginn der Mietzeit zum Einzug und sonstige Arbeiten kostenfrei zur Verfügung gestellt, hierfür stellt der Mieter, dem Nachmieter, vor Beendigung des Mietvertrages, diese ebenfalls 15 Tage kostenfrei zur Verfügung.'

Wir kündigte die Wohnung fristgerecht zum 31.10.2015. Die Wohnungsübergabe erfolgte am 26.09.2016, leider ohne Übergabeprotokoll (Übergabedatum könnte aber indirekt über geführten Schriftverkehr nachgewiesen werden, zudem verfügen wir von diesem Tag über Bilder der gesamten Wohnung, einschließlich der Heizungsverbrauchsanzeigen. Bei der Wohnungsübergabe waren anwesend meine Lebensgefährtin, unser ehemaliger Vermieter und ich).

Zu diesem Datum übergaben wir auch alle Schlüssel, bis auf einen, den wir ca. 2-3 Tage später, wie mit dem Vermieter abgesprochen, in den Briefkasten einwarfen.

Die Ablesung der Heizungsverbrauchsanzeigen erfolgte nachweislich am 22.09.2015.

Nun fordert unser ehemaliger Vermieter von uns eine Heizkostennachzahlung für den Monat Oktober im Jahr 2015, obwohl wir definitiv im Monat Oktober keine Heizleistung mehr in Anspruch genommen haben.
Unserer Ansicht nach erfolgten in dem Monat maximal Wohnungsbesichtigungen durch den Vermieter.

Fragen:
Ist die Forderung des Vermieters berechtigt?
Welches weitere Vorgehen empfehlen Sie?

Für die Beantwortung der Fragen vielen Dank und mit freundlichen Grüßen.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Gekündigt hatten Sie zum 31.10.

Daher war die Miete für diesen Monat noch zu entrichten, sofern nichts anderes mit dem Vermieter vereinbart war.

Verbrauchsabhängige Kosten dürfen in der Zeit aber nicht mehr abgerechnet werden, da Sie nicht mehr dort gewohnt haben.

Wenn der Vermieter die Wohnung in dem Monat geheizt hat, muss er selbst für die Kosten aufkommen.

Es muss daher anhand der Zählerstände vom Übergabetag abgerechnet werden.

Insoweit ist der Forderung für diesen Zeitraum schriftlich zu widersprechen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Bewertung des Fragestellers 04.01.2017 | 18:17


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