Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Heiratsschwindlerin

1. Juni 2022 10:37 |
Preis: 50,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Es gab ja in der letzten zeit Zerstörungsvideos von rezo oder Berichte von jan Böhmermann über Fehlverhalten und unmoralisches Verhalten von Leuten.
Ich selber bin Opfer einer Heiratsschwindlerin, wo ich 11000 verloren habe. Sehr viele Lügen und Manipulationen ihrerseits trieben mich fast in den Selbstmord. Ich hatte sie bezüglich dessen angezeigt, aber aufgrund dessen, dass ich keine Beweise habe hat die Staatsanwaltschaft nicht weiter ermittelt.
Meine Frage ist folgende: ist es erlaubt der Öffentlichkeit über diese Geschichte zu berichten?
Kann man verklagt werden, wenn man die Wahrheit sagt?

1. Juni 2022 | 11:26

Antwort

von


(1185)
Radeberger Str. 2K
01796 Pirna
Tel: 03501/5163030
Web: https://RA-Peter-Eichhorn.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Ratsuchender,

lassen Sie mich Ihre Frage wie folgt beantworten.

Hier ist Vorsicht geboten, strafrechtlich als auch zivilrechtlich:

§ 186 StGB (Üble Nachrede):
"Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe [...] bestraft."

§ 1004 BGB analog, § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 186 StGB "Unterlassungsanspruch; Abmahnung; einstweilige Verfügung, Unterlassungsklage; Anwaltskosten"


Sie könn(t)en zwar in der Öffentlichkeit darüber reden, dürfen es aber nicht, wenn Sie das was Sie erzählen, nicht beweisen können.

Ja, Sie können verklagt werden, auch wenn Sie die Wahrheit sagen, wenn Sie die Wahrheit nicht beweisen können.

Es lässt sich wohl der Heiratsschwindel / Betrug (§ 263 StGB) nicht beweisen, aber vielleicht einzelne "Taten" unterhalb des großen Ganzen.

Wenn Sie sichergehen wollen, was Sie öffentlich machen dürfen, müssten Sie die Angelegenheit mit rechtlichem Beistand und/oder mit Unterstützung der Presse angehen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

(1185)

Radeberger Str. 2K
01796 Pirna
Tel: 03501/5163030
Web: https://RA-Peter-Eichhorn.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Vertragsrecht, allgemein, Verwaltungsrecht, Mietrecht, Kaufrecht, Arbeitsrecht, Erbrecht, Verkehrsrecht, Zivilrecht, Strafrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 97600 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Top, beste Anwältin bei frag-einen-anwalt.de ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
schnell und auf den Punkt, super! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr schnell, ausführlich und kompetent geantwortet. Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER