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Heirat - und viele Altlasten


21.11.2009 01:53 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Natascha Unruh



Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Situation ist für uns unübersichtlich - daher benötigen wir Rat.

1. Gegen mich läuft ein positives Insolvenzverfahren. Heißt, ich erfülle meine Verbindlichkeiten und erziele ein ausreichendes Einkommen.

2. Ich schulde einem Teil meiner Kinder Unterhalt, den ich auch bezahle - klar. Aufgrund meines Einkommens richtet er sich nach der Düsseldorfer Tabelle ohne Abschläge.

3. Meine nettere Hälfte und ich beabsichtigen zu heiraten. Sie möchte keinen Ehevertrag - wahrscheinlich, um einer konservativen Ehe möglichst nahe zu sein.

Die kleinere Frage wäre, ob sich meine Insolvenz in irgendeiner Form mit ihr verbinden könnte.
Als Beispiel: Schufa müßte personenbezogen sein. Also dürfte das keine Rolle spielen (?). Welche Fallstricke könnte es in dieser Hinsicht geben? (Nicht nur Schufa, sondern Bonität allgemein)

Die größere Frage ist, ob unser gemeinsames Einkommen zu den Unterhaltsverpflichtungen herangezogen werden kann.
Der Fall könnte aufkommen, wenn mein Einkommen sinkt und meine Exfrau versucht, ein Gesamteinkommen zu konstruieren.

Um es überspitzt zu sagen - was wäre, wenn ich kein Einkommen mehr hätte, aber meine zukünftige Frau immer noch gut verdienen würde?
Ich würde sie ungerne einem Risiko aussetzen - ich bin der Meinung, daß alte Verbindlichkeiten nur mich belasten dürfen.

Aber was sagt das Gesetz dazu?


Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Frage, die ich gerne im Rahmen einer ersten Einschätzung beantworte:

//Die kleinere Frage wäre, ob sich meine Insolvenz in irgendeiner Form mit ihr verbinden könnte.
Als Beispiel: Schufa müßte personenbezogen sein. Also dürfte das keine Rolle spielen (?). Welche Fallstricke könnte es in dieser Hinsicht geben? (Nicht nur Schufa, sondern Bonität allgemein)//

Nein. Auch die Bonität ist personenbezogen. Ihre zukünftige Frau sollte lediglich darauf achten, etwaige Kreditwünsche alleine auf sich zu beziehen und Fragen nach einem ggf. mitunterzeichnenden Ehemann schlicht zurückzuweisen. Den Mut haben viele nicht - der ist hier aber nötig.

//Die größere Frage ist, ob unser gemeinsames Einkommen zu den Unterhaltsverpflichtungen herangezogen werden kann.
Der Fall könnte aufkommen, wenn mein Einkommen sinkt und meine Exfrau versucht, ein Gesamteinkommen zu konstruieren.//

Nein, Ihr 'Gesamteinkommen' kann nicht herangezogen werden. Sie sind und bleiben der Unterhaltsschuldner. Was allerdings geschehen kann ist dies, dass man (üblicherweise mit Recht) unterstellt, dass Sie durch die eheliche Lebensgemeinschaft eine Haushaltsersparnis haben und damit etwas leistungsfähiger sind und mehr Unterhalt zahlen können.

//Um es überspitzt zu sagen - was wäre, wenn ich kein Einkommen mehr hätte, aber meine zukünftige Frau immer noch gut verdienen würde?//

Sicher sind Sie dann gehalten sich um andere Einkommensquellen zu bemühen, um Ihren Unterhaltsverpflichtungen nachzukommen - aber ganz sicher wäre Ihre künftige Frau nicht Unterhaltsschuldnerin; ebenso wären Sie wegen Ihrer gesteigerten Obliegenheitspflichten gehalten sich um Arbeit zu bemühen, um Ihre Gläubiger zumindest teilweise zu befriedigen, doch auch hier hat Ihre künftige Ehefrau keine Einstandspflicht für Ihre Schulden..

Ich hoffe, dass meine Auskünfte Ihnen geholfen haben und eine erste Orientierung in der Sache ermöglichen. Bitte berücksichtigen Sie, dass dies auf der Grundlage der von Ihnen gegeben Informationen beruht. Abweichungen, die Ihnen geringfügig erscheinen mögen, können schon zu erheblich unterschiedlichen Bewertungen in der Angelegenheit führen.

Gerne können Sie kostenlos eine Nachfrage stellen: Per Fax, Email oder über diese Plattform.

Sehr gerne können Sie mich in dieser Angelegenheit auch beauftragen. Dank Email, Fax und Telefon stellt auch die Vertretung über größere Entfernung kein Problem dar.

Ich wünschen Ihnen eine glückliche und solide familiäre Zukunft und verbleibe
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