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Heirat trotz langer Krankmeldung / Anschließende Hochzeitsreise

| 09.02.2011 22:40 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Guten abend,

hinsichtlich einer vorliegenden Bipolaren Störung bin ich seit ein paar Monaten krank geschrieben. Vom AG wurde bereits eine Maßnahme eingeleitet (Termin beim Amt für Versorgung und Soziales, zwecks Prüfung der Dienstfähigkeit - Beamtin aus Hessen).

Die Hochzeit ist im Juli und ich gehe davon aus, dass das Verfahren wegen der Dienstfähigkeit bis dahin noch nicht weiter fortgeschritten ist!
Daneben haben wir (im Oktober) unsere Hochzeitsreise zu den Malediven geplant.

Dienstfähig werde ich wohl eine ganze Weile nicht sein (so meine Therapeutin), da mein Krankheitsbild sehr schwierig ist! Allerdings sagt meine Therapeutin, dass ich alles erdenkliche unternehmen kann und auch soll, was zu meiner Genesung beiträgt. Eine Krankmeldung hinsichtlich körperlicher Beeinträchtigungen liegt nicht vor.

Kann ich dennoch trotz der Krankmeldung heiraten und auch im Anschluss meine Heirat im Oktober feiern?!

Vielen Dank

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Es ist grundsätzlich nicht ausgeschlossen, dass Sie während der Dienstunfähigkeit heiraten und dann auch im Oktober eine Reise unternehmen. Natürlich sind Sie verpflichtet sich auf Aufforderung des Dienstherrn den notwendigen Untersuchungen zu unterziehen. Wenn Sie also hierfür wegen Abwesenheit nicht zur Verfügung stehen, sollten Sie sich entsprechend abmelden.

Entscheidend ist, dass die Hochzeit inkl. Feier und die Reise ausdrücklich von Seiten Ihres Arztes befürwortet werden. Allein die Tatsache das Ihre Therapeutin Aktivitäten befürwortet, könnte nicht ausreichend sein. Sie sollten sich von Arzt und Therapeut die Zustimmung, insbesondere zur Reise, schriftlich geben lassen, damit bei Nachfrage des Dienstherrn etwas vorgelegt werden kann.



Entscheidend ist insgesamt ob nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BeamtStG/26.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 26 BeamtStG: Dienstunfähigkeit">§ 26 BeamtStG</a> noch die Aussicht der Wiederherstellung der Diesntfähigkeit besteht.


<!--dejureok-->

Rückfrage vom Fragesteller 09.02.2011 | 23:35

"Entscheidend ist insgesamt ob nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BeamtStG/26.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 26 BeamtStG: Dienstunfähigkeit">§ 26 BeamtStG</a> noch die Aussicht der Wiederherstellung der Diesntfähigkeit besteht."

Ist dies entscheidend für die Befürwortung der Hochzeit?
Sowohl die Hochzeit als auch die Reise werden von meiner Therapeutin und meiner Ärztin befürwortet.
Ich gehe davon aus, dass ich nicht vorher eine ausdrückliche Erlaubnis durch den Dienstherren einholen muss..

Vielen Dank<!--dejureok-->

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 10.02.2011 | 15:56

Sehr geehrte Fragestellerin,

die Frage der Wiederherstellung der Dienstfähigkeit hat mit der Hochzeit und der Reise nicht direkt etwas zu tun. Dies bezog sich auf die Gesamtproblematik. Eine ausdrückliche Erlaubnis des Dienstherrn ist in der Tat nicht erforderlich, Sie können alles tun, was Sie wollen, solange es die Heilung nicht beinträchtigt.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 09.02.2011 | 23:36

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