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Heirat als gegenseitige Sicherheit?


| 15.01.2007 15:26 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

zu folgendem Sachverhalt hätte ich gern Ihre Meinung erfahren:
Mein Partner hat aus einer Affäre kurz vor meiner Zeit einen Sohn (3, Vaterschaft erwiesen) und auch einen mit mir (ca. 4 Monate jünger als der erste). Ich bin/ wir sind voll berufstätig, bei der anderen Mutter bin ich mir nicht sicher, weiß aber, dass sie in einer festen Partnerschaft lebt (wie auch schon zur Zeugung; der Mann weiß, dass er nicht der Vater ist, liebt das Kind aber wie sein eigenes).
Wir haben im vergangenen Jahr ein EFH gebaut (Eigentum 50/50, über 200.000€ Schulden dazu).
FRAGE: Ist es - rein von der rechtlichen Seite gesehen - für uns ratsam zu heiraten, um unser Kind gegen den anderen abzusichern (insb. im Fall von Erbschaft) oder wär das genau der falsche Schritt, da mein Einkommen höher als seins ist und er evtl. mehr Unterhalt zahlen müsste?
Ich hoffe, Sie können mir helfen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen,
A.B.


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Sehr geehrte Ratsuchende,



da der nichteheliche Sohn die gleichen Rechte wie der gemeinsame Sohn hat, wird eine Heirat dann bei der Erbschaft keine Absicherung bringen.

Hier könnte allenfalls ein Testament gewisse Vorteile bringen, wenn der gemeinsame Sohn als Erbe eingesetzt wird. Das nichteheliche Kind würde dann nur den Pflichtteil erhalten.



Dieses gilt auch für Unterhaltsansprüche, wobei allerdings Ihr Einkommen bei der Unterhaltsverpflichtung des Vaters gegenüber seinem Sohn keine Rolle spielt.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 15.01.2007 | 20:58

Würde sich der Pflichtteil an den nichtehelichen Sohn nicht durch eine Heirat verringern, sodass sich die Summe, um die wir ihn im Fall der Fälle auszahlen müssten, verringern würde? Ich kann es kaum glauben, dass es in keinster Weise einen Unterschied machen sollte, ob wir verheiratet sind oder nicht.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.01.2007 | 08:11

Sehr geehrte Ratsuchende,


Sie wollten aber "in Kind gegen den Anderen" absichern, was ich bei der Beantwortung unterstellt habe.

Die Heirat würde natürlich das Erbteil reduzieren, ABER bei BEIDEN Kindern. Die von Ihnen beabsichtigte Bevorzugung des gemeinsamen Kindes wird dadurch NICHT erreicht.




Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt

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