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Hehlerei vor kurzen

| 30.08.2014 01:18 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Bei der Hehlerei muss nachgewiesen werden, dass der Beschuldigte billigend in Kauf nahm, dass veräußerte Waren aus einer rechtswidrigen Tat stammten. Dazu kann u.U. auf Indizien zurückgegriffen werden, über die sich Klarheit durch Einsichtnahme in die Ermittlungsakte verschafft werden sollte.

Ich habe über eBAY 12 Handys verkauft , aber ich wüsste nicht dass diese geklaut worden sind. Jetzt laufen Ermittlungenn über mich, ich habe kleines Kind und leide unter Depressionen. ich weiß nicht wie soll ich vorgehen.... ich glaube ich bin kurz von Selbstmord...
bitte UM Hilfe; WAS ERWARTET MICH
30.08.2014 | 02:01

Antwort

von


(36)
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Sehr geehrte Fragestellerin,

angesichts des gegen Sie eingeleiteten Strafverfahrens sollten Sie zunächst Ruhe bewahren und erwägen, einen Strafverteidiger mit Ihrer Verteidigung zu beauftragen. Dieser wird die Ermittlungsakte einsehen und sich erst einmal Klarheit darüber verschaffen, worauf die Ermittlungsbehörden den Vorwurf überhaupt stützen.

Wegen Hehlerei können Sie sich nur dann strafbar gemacht haben, wenn Sie u.a. billigend in Kauf genommen haben, dass die von Ihnen verkauften Handys zuvor aus einer rechtswidrigen Tat, etwa einem Diebstahl stammten. Im Einzelfall ist das schwer nachzuweisen. Ob allein Ihre Angabe, dass Sie davon nichts wussten allerdings ausreicht, um den Vorwurf zu entkräften, lässt sich ohne die bereits angesprochene Akteneinsicht nicht abschließend und hinreichend sicher beurteilen. Hierbei sind nämlich zudem möglicherweise vorliegende Indizien zu berücksichtigen, aus denen Sie dieses Wissen zwingend hätten haben müssen. Die Rechtsprechung sieht solche Indizien unter Umständen z.B. in einem besonders niedrigen Anschaffungspreis oder einer allgemein zwielichtigen Herkunft. Sollte man Ihnen schlussendlich allerdings allenfalls Fahrlässigkeit nachweisen können, wäre der Verkauf der Mobiltelefone nicht strafbar.

Selbst im Falle einer Strafbarkeit bestehen daneben aber durchaus gute Möglichkeiten, dass Verfahren entweder zur Einstellung zu bringen oder auf ein Urteil hinzuwirken, dessen Konsequenzen für Sie überschaubar und erträglich bleiben. Sofern Sie, wovon ich ausgehe, nicht vorbestraft sind, kann eine Freiheitsstrafe mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.

Dennoch bleibt es bei meinem Rat, sich in dieser Angelegenheit der Hilfe eines Verteidigers zu bedienen. Sofern Sie dies tun, sollten Sie vorerst keine Angaben zum Vorwurf gegenüber der Polizei machen. Dazu sind Sie nicht verpflichtet und es bietet sich an, vorher weitere Informationen über den Vorwurf zu erlangen.
Keinesfalls sollten Sie jetzt überreagieren. Bei allem Verständnis für Ihre persönlich schwierige Situation haben Sie es hier mit einem Problem zu tun, dass mit etwas Geduld und Umsicht gut in den Griff zu kriegen ist.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten nutzen Sie gern die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Matthias Düllberg
Fachanwalt für Strafrecht

Bewertung des Fragestellers 01.09.2014 | 23:18

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