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Hehlerei


11.02.2007 16:26 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Mauritz



Sehr geehrte Damen und Herren,

brauche Rat bei der folgenden Anklage. Habe eine Vorladung von der Polizei bekommen. Ärgerlich denn ich hab ungern mit dem Gesetzt zutun, bin nicht vorbestraft und hab mir auch sonst nichts zu Schulden kommen lassen.

Zum Fall: Mir wird wie gesagt Hehlerei vorgeworfen. Der Grund ist, dass ich mehrere Werbegschenke in einem Bekannten Onlineauktionshaus verkauft habe, weil ich nicht alles gebrauchen konnte versteigerte ich diese. Da ich bei den Werbeartikel nicht mehr nachvollziehen kann, wo ich die her habe, habe ich keinen Nachweis zum Ursprung der Werbeartikel.

Da meine Schwester Besitzer des Zugangs zum Auktionshaus war wurde promt nach einiger Zeit ihre Wohnung durchsucht. Sie gebeten zur Dienststelle zu kommen und Stellung zu nehmen.

Da sie Null Ahnung hatte und auch nix wusste nannte sie mich als in Frage kommende Person.

Wie soll ich reagieren?

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung der mitgeteilten Informationen und Ihres Einsatzes wie folgt:

Ohne den genauen Charakter der Werbegeschenke und den Umfang Ihrer Verkaufstätigkeit zu kennen, bleibt auf diesem Wege nur ein "sicherer" Rat, den man Ihnen geben kann: Beauftragen Sie einen Anwalt mit der weiteren Vertretung. Dieser kann für Sie Akteneinsicht beantragen, um so ein genaues Bild von den Vorwürfen zu erhalten, die man Ihnen macht und eine entsprechende Verteidigungsstrategie zu entwerfen.
Hehlerei wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft, so dass sich der Gang zum Anwalt hier durchaus auszahlen kann.

Zur polizeilichen Vorladung: Sie sind nicht verpflichtet, eine polizeiliche Vorladung zu befolgen. Sollten Sie sich dazu entscheiden, dies doch zu tun, müssen Sie dennoch keine Angaben zur Sache machen, sondern können sich auch darauf beschränken, sich die Vorwürfe, die man Ihnen macht, anzuhören. Es besteht bei der Wahrnehmung einer polizeilichen Vorladung jedoch immer ein gewisses Risiko, sich durch unbedachte Aussagen selbst zu belasten.

Unabhängig davon, ob Sie die Vorladung befolgen oder nicht, wird Ihr Fall sodann der Staatsanwaltschaft zugeleitet werden, die darüber entscheidet ob und weswegen Sie Anklage gegen Sie erhebt. Sie können natürlich abwarten, ob und wie die Staatsanwaltschaft tätig wird und darauf hoffen, dass es schon nicht so schlimm kommen wird. Insoweit verweise ich jedoch auf den ersten Absatz und rege an, dass Sie schon im Vorfeld einen Anwalt mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen beauftragen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen hilfreichen ersten Überblick verschaffen und stehe Ihnen im Rahmen der Nachfrage und zur weiteren Beratung zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Mauritz
Rechtsanwalt
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