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Hausverweis


| 05.07.2005 09:16 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrtes Rechtsberatungs Team,

Hiermit wende ich mich an sie mit folgender Causa.

Die Mutter meiner Freundin hat seit ca einem Jahr einen Lebensgefährten mit dem sie mitlerweile keine harmonische Beziehung mehr pflegt und diesen auch aus ihrem Haus werfen möchte.(Die Mutter meiner Freundin ist alleinige Eigentümerin des Hauses und der Lebensgefährte hat keinerlei Anspruch auf ihre Besitztümer und ist auch nicht wohnrechtlich gemeldet bei ihr.)

Dieser Mann wurde gegenüber ihr auch schon 2 mal Handgreiflich und sie fühlt sich auch durch seine agressive Art bedroht.

Kurzum wie kann man am besten vorgehen um diesen Mann aus dem Haus zu werfen ? Übrigens hat eine Anfrage bei der Polizei keine Hilfe gebracht da diese laut Auskunft sich für diese Sache nicht zuständig fühlt.


Hochachtungsvoll


Gabriel

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Sehr geehrte Ratsuchende,

die Mutter Ihrer Freundin sollte unverzüglich zum Amtsgericht gehen und eine einstweilige Verfügung beantragen. Diese sollte zum Inhalt haben, dass dem Lebensgefährten das Betreten und die Nutzung der Wohnung untersagt wird, .

Bei den Amtsgerichten wird die Mutter Ihrer Freundin auch darüber beraten, wie der Antrag zu formulieren ist. Sie sollte auch mitteilen, dass sie vom Lebensgefährten bedroht wird und dieser schon handgreiflich geworden ist.

Das Gericht wird sie möglicherweise auf einen Antrag nach dem Gewaltschutzgesetz hinweisen. Das Ziel ist das gleiche. Dem Lebensgefährten wird auch mit einer Entscheidung nach dem Gewaltschutzgesetz, wenn die Vorassetzungen ( z.B. Körperverletzung, Drohung, unzumutbare Belästigung etc. ) vorliegen, verboten werden können, die Wohnung zu betreten, keinen Kotakt mit der Mutter aufzunehmen oder auch sich nicht in einem bestimmtem Bereich um die Wohnung der Mutter aufzuhalten.

Die Mutter soll also unverzüglich zu dem für ihren Wohnort zuständigen Amtsgericht gehen und sich eine einstweilige Verfügung holen, gegebenfalls auch eine Anordnung nach dem Gewaltschutzgesetz.

Ergeht die einstweilige Verfügung muss Sie diese durch einen Gerichtsvollzieher dem Lebensgefährten zugestellt werden. Auch das wird man ihr beim Amtsgericht mitteilen, insbesondere, welcher Gerichtsvollzieher dafür zuständig ist.

Das sollte alles schnell, binnen eines Tages, geschehen. Geht der Lebensgefährte dann nicht freiwillig, kann er mit Hilfe des Gerichtsvollziehers aus der Wohnung gebracht werden.


Ich wünsche der Mutter Ihrer Freundin alles Gute.

Mit freundllichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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