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Hausverwaltung - Berechnung Wohngeld


18.09.2006 19:05 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von



Ich bin Wohnungseigentümer und Vermieter über Wohnräume. Bei der Berechnung des Wohngeldes legt meine Hausverwaltung eine Quadratmeterzahl (72,4 qm) zugrunde, die nicht durch offizielle Ausmessung festgelegt wurde. Voreigentümer meiner Wohnung war die jetzige Hausverwaltung und diese hat damals den Mietvertrag mit meinen derzeitigen Mietern gemacht. In diesem Mietvertrag ist die Quadratmeterzahl mit 69,96 qm angegeben. Also kann ich meinen Mietern auch nur Betriebskosten bezogen auf diese Quadratmeterzahl berechnen. Jedoch verlangt die Hausverwaltung Wohngeld von mir, dass höher liegt, weil sie meiner Wohnung eine Größe von 72,4 qm unterstellt. Die Hausverwaltung hatte vor meinem Kauf die Wohnung saniert und einen Balkon angebaut, sodass es stimmen könnte, dass die Quadratmeterzahl sich erhöht hat. Jedoch wurde die Wohnung nach dieser Sanierung vermietet und im Mietvertrag ist die Größe mit 69,96 qm angegeben (traditionelle Größe, die aus allen alten Dokumenten hervorgeht). Ich habe die Mieter dann bei Wohnungskauf vor 2 Jahren übernommen. Man würde also annehmen, dass die Hausverwaltung dann auch im Mietvertrag 72,4 qm angeben haben müsste, wenn sie versucht, diese bei mir als Eigentümer nun für die Kostenrechnung zugrundezulegen. Ich habe deshalb die Kostenrechnung meiner Hausverwaltung nicht akzeptiert. Die Hausverwaltung besteht jedoch auf der Korrektheit dieser Kostenrechnung. Kann ich darauf bestehen, dass die Hausverwaltung Beweise (offizielle / amtliche Vermessung) vorlegt, in Sachen Wohnungsgröße wegen Kostenrechung? Wie sieht die Rechtslage im Allgemeinen aus? Bald wird ein neuer Mietvertrag mit neuen Mietern gemacht. Wie könnte ich am besten bei der Formulierung eines neuen Mietvertrags in Sachen Quadratmeterzahl vorgehen? Im Allgemeinen möchte ich also wissen, wie sich diese Problematik darstellt und am besten zu lösen wäre, im Verhältnis zur Hausverwaltung und in meinem Verhältnis zu meinen Mietern. Die Ablesefirma unterstellt z.B. eine Quadratmeterzahl von 69,96 qm.
18.09.2006 | 20:39

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage. Ich hoffe, zu einer schnellen Klärung Ihres Falles beitragen zu können. Zur Lösung:

Grundsätzlich sollten sie zur Ermittlung der wahren Größe nach den §§ 42 bis 44 II. BV bzw. DIN 283 vorgehen. Dort ist genau definiert, wie die Wohnfläche ermittelt werden kann. Dazu ist anzumerken, dass Balkone grds. nur zu einem Viertel in die Berechnung einfließen sollen (etwaige Lagevorteile vernachlässigt), Verkehrsflächen überhaupt nicht einfließen. Bei Deckenhöhen zwischen 1 bis 2 Metern dürfen nur Hälftige Quadratmeter angerechnet werden. Bei einer Raumhöhe unterhalb einem Meter ist überhaupt kein Raum anzurechnen. Dies vorstehenden Angaben gelten ausdrücklich auch für die von Ihnen monierte Abrechnung der Nebenkosten. Daher sollten Sie, vorstehende Ausführungen als Prämisse, die Wohnung neu vermessen (lassen) und dann entsprechend die NK bezahlen.
Für Rückfragen stehe ich natürlich im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit gerne zur Verfügung. Ist eine weitere, dringend zu empfehlende Vertretung gewünscht, kontaktieren Sie mich einfach über die untenstehende E-Mail!


Mit freundlichen Grüßen
RA Hellmann


Burgwedel 2006
mailabc@anwaltskanzlei-hellmann.de (entferne abc)


Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Außerdem ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Daher kann diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

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