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Hausverwalter gib potentiellem Käufer unvorteilhafte Informationen

11.05.2010 16:47 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Ist der Hausverwalter berechtigt bei einem potentiellen Käufer die Aussage "die Hausgemeinschaft ist Verstritten" zu geben?
Da keine Rechtsstreite oder sonstiges Vorliegt, ist diese Aussage nicht Korrekt.Kann da etwas gegen unternommen werden ?

Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Theoretisch wäre es möglich, hier eine Unterlassungserklärung zu erwirken mit Strafandrohung für die Zukunft. Zudem könnte für den Fall, daß tatsächlich durch dieses „Schlechtreden" ein Käufer abgesprungen ist und somit die Wohnung nicht oder zu einem niedrigeren Preis verkauft werden mußte (oder anderweitig ein Schaden eingetreten ist), auch Schadensersatz verlangt werden. Voraussetzung ist jedoch, neben dem besagten, konkret nachzuweisenden Schaden, daß die Aussagen beweisbar sind und v.a. auch beweisbar falsch sind. Sie müssen hier beachten, daß für den Wahrheitsgehalt der Aussage „Hausgemeinschaft ist verstritten" kein Rechtsstreit vor Gericht anhängig sein muß. Auch ist hier die Meinungsfreiheit betroffen, so daß nicht generell die getätigte Aussage als unzulässig bzw. verboten anzusehen ist.
Ich sehe daher leider keine realistischen Chancen, gegen den Hausverwalter vorzugehen.
Unbefangen bleibt Ihnen natürlich, den Hausverwalter abzuwählen und seinen Vertrag zu kündigen. Möglicherweise kann sich aus den getätigten Aussagen ein Sonderkündigungsrecht ergeben.

Ich hoffe, dass meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen.


Mit freundlichen Grüßen

Jochen Bauer
(Rechtsanwalt)

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