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Hausverkaufmit Grundstück, mit Restschuld, Löschung der Grundschuld

25.01.2010 12:54 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Ich habe 2009 mit mein Ex-Mann unser Haus verkaufen müssen, Mein Ex hatte es noch bewohnt und keine Raten mehr gezahlt, bis die Kredite gekündigt wurden.
Die Restschuld betrug noch 140.000 €. Ein Makler hatte ein käufer gefunden für 110.000 €. Vier Banken waren im Grundbuch mit der Grundschuld eingetragen. die Erste Bank wurde voll bedient und die anderen Drei Banken hatten sich zusammen mit Markler und Notar geeinigt. Das Restgeld wurde verteilt und eine Löschung der Grundschuld wurde vorher vereinbart und durchgeführt. Der Verkauf wurde bis zum 31.07.2009 mit der Zahlung des Käufers Durchgeführt.
Wir sind davon ausgegangen, das die Banken auf den Rest verzichten und wir Gut aus der Sache gekommen sind, weil eine Versteigerung bevorgestanden hätte und die Banken wenn überhaupt ein Bruchteil bekommen hätten. Nach 3 Monaten bekam ich dann von der ersten Bank eine Mahnung über die Restsumme und die anderen Banken folgten mit der Gesammten Summe von 30.000 €. Da wir von einer Erledigung ausgegangen waren, waren wir natürlich erstaunt.
Hat nun der Makler oder der Notar einen Fehler gemacht oder hätte man über einen Restschuldverzicht extra verhandeln müssen? Kommen wir aus dieser Sache raus?
Wir fühlen uns jedenfalls vom Makler und Notar getäuscht.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworten möchte:

Die Beantwortung Ihrer Frage hängt von dem Inhalt des notariellen Kaufvertrages und den dortigen Regelungen ab, wobei allerdings ein solcher Vertrag nicht zulasten Dritter (also der Banken) geschlossen werden darf, insofern gesonderte Vereinbarungen mit den Banken als Gläubiger selbst notwendig sind.

Haben Sie denn irgendwelche schriftlichen Vereinbarungen mit den Banken direkt geschlossen beziehungsweise wie ist dieses im notariellen Kaufvertrag geregelt?
Dieses müssten Sie mir im Wege der hier möglichen kostenlosen Nachfragefunktion noch beantworten, damit ich Ihnen eine abschließende Meinung geben kann.

Lässt sich etwaigen schriftlichen Vereinbarungen oder dem notariellen Kaufvertrag entnehmen, dass die Banken auf schlüssige Weise einen Restschuldverzicht erklärt haben, braucht daher nicht mehr gesondert darüber verhandelt und diesbezügliche Abreden getroffen werden.

Möglich ist in der Tat auch eine Haftung des Notars, wenn er Sie insbesondere nicht hinreichend über diese Umstände aufgeklärt hat und Sie sich im Irrtum befunden haben, damit sei eine Restschuldbefreiung gegenüber den Banken verbunden gewesen.

Am einfachsten wäre es auch, wenn Sie mich einfach unter der unten stehenden Telefonnummer anrufen.

Ich hoffe, Ihnen aber schon weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Ergänzung vom Anwalt 25.01.2010 | 13:57

Sehr geehrter Fragesteller,

unter Bezugnahme auf unser eben geführtes Telefonat werde ich Ihnen nach Erhalt der Unterlagen hier nochmals antworten.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 26.01.2010 | 11:52

Sehr geehrte Fragesteller,

vielen Dank für die Übersendung des Kaufvertrages.

Nach Durchsicht des Exemplars habe ich folgendes festgestellt:

Der beim Notar hinterlegte Kaufpreis des Käufers hat dieser an die Gläubigerbanken weiterzuleiten (§ 3, S. 4 des Vertrages, letzter Absatz), allerdings erst nach Ablauf der im Vertrag genannten Fristen beziehungsweise Erfüllung bestimmter Voraussetzungen, § 3 a) - e). Es ist daher möglich, dass hier die Gläubigerbanken diese Fristen nicht beachtet haben, Sie insofern nochmals beim Notar/den Gläubigerbanken nachfragen sollten.

Sollte es immer noch Probleme geben, können Sie sich gerne mit mir in Verbindung setzen.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

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