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Hausverkauf zu Lebzeiten

| 19.09.2015 18:23 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


18:54
Meine Eltern haben meinen Geschwistern und mir zu Lebzeiten Ihr Haus übertragen. Jetzt nach 15 Jahren sind beide verstorben. Sind wir Geschwister damit eine Erbengemeinschaft, und es gelten die entsprechenden Gesetze dafür - z.B. das Vorkaufsrecht beim Veräußern eines Anteils?
19.09.2015 | 18:40

Antwort

von


(2280)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Ihre Eltern das Haus, ohne dass sie selbst noch ein Nießbrauchs- oder Wohnrecht eingetragen hatten, an Sie veräußerten, dann sind Sie diesbezüglich auch keine Erbengemeinschaft, da es nach Ablauf von zehn Jahren nicht mehr zur Erbmasse gehört (vgl. § 2325 BGB).

Sie sind daher lediglich Miteigentümer zueinander, wobei jeder seinen Anteil auch separat verkaufen könnte bzw. die Auflösung der Gemeinschaft verlangen könnte (§ 749 BGB).

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 19.09.2015 | 18:48

Das Haus wurde uns geschenkt, mit Wohnrecht für die Eltern, das durch den Tod des letzten Elternteils erst dieses Jahr erloschen ist. Sind wir damit eine Erbengemeinschaft?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.09.2015 | 18:54

Sehr geehrter Fragesteller,

der Anspruch des § 2325 BGB, und insoweit muss ich mich korrigieren, ist schlichtweg ein schuldrechtlicher Anspruch.

Eine Erbengemeinschaft sind Sie aufgrund der lebzeitigen Übertragung, zumindest in Bezug auf das Grundstück, definitiv nicht geworden, sodass auch keinerlei speziellen Rechte in Bezug auf Vorkaufsrechte geltend gemacht werden können.
Das Wohnrecht erlosch auch mit dem Tod.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 19.09.2015 | 19:08

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