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Hausverkauf über Maklerbüro


13.11.2017 13:02 |
Preis: 55,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Wir haben am 23.10.2017 eine Vereinbarung zur Vermarktung unserer Immobilie mit Leistungsgarantie
mit einem Makler schriftlich vereinbart.

Es haben sich bei der ersten Hausbesichtigung am 11.11.2017 auch gleich zwei Kaufinteressenten unser Haus reservieren lassen.

Der Makler verlangt von uns einen fixen Termin für die Hausübergabe.
Wir wissen aber nicht, bis wann wir das Haus räumen können.

Fertigstellungstermine bei Eigentumswohnungen sind möglicherweise erst im Herbst 2018.
Bis wann wir eine geeignete altersgerechte Mietwohnung finden ist ungewiss.

Wir wollen keinen Kaufvertrag mit einem vorbestimmten Auszugstermin unterschreiben.

Mit welchen Folgen müssen wir rechnen, wenn es aus den oben genannten Gründen nicht zum Abschluss kommt.
Eine Entschädigungsklausel ist in der Vermarktungsvereinbarung nicht enthalten.

Ihrer Antwort sehe ich gerne entgegen.

Mit freundlichen Grüßen
H. G.
13.11.2017 | 13:35

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragensteller,

je nach abgeschlossenem Maklervertrag reicht es als Erfolg der Vermittlung schon aus, dass ernsthafte Kaufinteressenten nachgewiesen werden konnten.

So heißt es in § 625 BGB:

"(1) 1Wer für den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrags oder für die Vermittlung eines Vertrags einen Mäklerlohn verspricht, ist zur Entrichtung des Lohnes nur verpflichtet, wenn der Vertrag infolge des Nachweises oder infolge der Vermittlung des Mäklers zustande kommt. 2Wird der Vertrag unter einer aufschiebenden Bedingung geschlossen, so kann der Mäklerlohn erst verlangt werden, wenn die Bedingung eintritt.
(2) 1Aufwendungen sind dem Mäkler nur zu ersetzen, wenn es vereinbart ist. 2Dies gilt auch dann, wenn ein Vertrag nicht zustande kommt."

Wie Sie erkennen, kann durchaus der "Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrags" bereits ausreichen, um den Anspruch des Maklers fällig werden zu lassen.

Am besten strebt man mit dem Makler und den potenziellen Käufern eine gütliche Einigung an. Denkbar wäre es z.B. 3 Monate Kulanzauszugszeit gegen Nutzungsentschädigung als Option in einem Kaufvertrag zu vereinbaren. So etwas sieht man in der Praxis durchaus häufiger und es ist auf dem derzeitigen Verkäufermarkt sicher auch gut durchsetzbar.

Zu prüfen wären uU aber noch Aspekte wie ein uU bestehendes Widerrufsrecht etc..

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Saeger
- Rechtsanwalt -


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