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Hausverkauf nach Ehescheidung

| 03.06.2013 21:55 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Zusammenfassung: Bank als Gläubigerin verweigert Löschung einer Grundschuld

Herr V. verkauft sein Haus an Fam. K. im Februar 2013 mit üblichem Notarvertrag.
Herr V. ist alleine im Grundbuch eingetragen. Im Notarvertrag wird vereinbart, das der Hausverkauf (lastenfrei ohne Grundschuld) vollzogen werden soll. Herr V. besitzt das Grundstück schon lange. Nach Heirat 1999 durch Herrn V. nahm er einen Kredit mit seiner damaligen Ehefrau zum Hausbau auf. Herr V. wurde 2007 geschieden. Herr V. und die geschiedene Ehepartnerin sind beide Kreditnehmer.
Für die Ablösung der Grundschuld verlangt die Bank trotz Vorlage des Notarvertrages, indem der Verkauf beurkundet ist, auch eine Unterschrift von der geschiedenen Ehefrau.

Wir als Fam. K. zahlen auf ein Notaranderkonto. Der Betrag würde für die Löschung der Grundschulden bei der damaligen finanzierenden Bank ausreichen, damit ist der Notar beauftragt. Nach Aussage des Notars würde der Kaufvertrag platzen, da die Bank von Herrn V. auf die Unterschrift der geschiedenen Ehefrau besteht. Ob diese die Unterschrift leistet, ist für uns als Fam. K. fraglich. Nach unseren Informationen möchte die geschiedene Ehefrau ...Geld...??? Bei der Scheidung wurde nichts finanzielles vereinbart, laut Herrn V.


Frage:
1. Hat Herr V. die Möglichkeit über eine einstweilige Verfügung oder ähnliches, die Unterschrift von der geschiedenen Ehefrau zu erwirken?

2. Bei platzen des Kaufvertrages würden wir Herrn V. auf Schadensersatz verklagen, kann Herr V. ebenfalls seine geschiedene Ehefrau daraufhin verklagen?

3. Gibt es weitere Möglichkeiten für uns als Fam. K. den Vertrag wirksam werden zu lassen?

Mit freundlichen Grüßen
Fam. K.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:


Sie und Ihre Ex-Frau haften als sog. Gesamtschuldner auf die Verbindlichkeit aus dem Kreditvertrag.

Wenn die Erfüllung der Forderung aus dem Kreditvertrag durch den Kaufpreis abgedeckt ist - dies ergibt sich aus Ihrem Sachvortrag - kann die Bank die Erfüllung der Kreditforderung nicht ablehnen.

In diesem Fall ist die Bank zur Freigabe der Sicherheiten verpflichtet und kann insoweit die Löschungsbewilligung nicht verweigern.
Die Zustimmung Ihrer Ex-Frau ist in diesem Zusammenhang schon gar nicht erforderlich.

Die Auseinandersetzung im Verhältnis des Verkäufers zu seiner Ex-Ehefrau ist nicht Sache der Bank.

Etwaige Schadensersatzansprüche des Verkäufers gegenüber seiner Ex-Frau können mangels positiver Kenntnis der einzelnen Umstände des Sachverhalts (insbesondere der Scheidung)nicht beurteilt werden.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse.




Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

Rechtsanwaltskanzlei K. Roth
info@kanzlei-roth.de
www.kanzlei-roth.de
http://www.kanzlei-roth.de/kontakt.php
Tel. 040/317 97 380
Fax: 040/31 27 84
Johannisbollwerk 20
20459 Hamburg

Nachfrage vom Fragesteller 04.06.2013 | 00:38

sie schreiben: "Sie und Ihre Ex Frau" - in unserer Frage beschreiben wir uns als Fam. K ( für Käufer),

wir gehen davon aus das Sie hier nur vertauscht haben und flüchtig gelesen haben-

Was nun weiter zu tun ist erwähnen Sie überhaupt nicht.

MFG


Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.06.2013 | 06:47

Sehr geehrte Ratsuchende,

am Sinnvollsten ist es, einen Anwalt zu beauftragen, damit der Bank als Gläubigerin verdeutlicht wird, dass eine Unterschriftsleistung der Ex-Frau nicht notwendig, um die Grundschuld abzulösen.

Eine Bewertung sollte immer erst nach der Beantwortung einer Nachfrage abgegeben werden.

Sie können sich gerne bei mir nochmals per E-Mail melden.


MfG
RA K. Roth

Bewertung des Fragestellers 04.06.2013 | 00:51

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