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Hausverkauf mit oder ohne Makler

10.09.2007 19:12 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


14:46

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit kurzem tragen wir uns mit dem Gedanken, das Haus zu verkaufen, in dem ich z.Zt. noch wohne. Wir haben im ersten Schritt einen Makler kontaktiert, der natürlich nun um einen "Auftrag" bittet bzw. eine Entscheidung möchte. Soweit ich weiß, beträgt die Provision rund 6-8 Prozent. Nun die Frage: bei einem Verkaufswert von ca. 160-180.000 Euro macht dies schon einen Betrag aus und wir fragen uns, ob wir nicht aus eigener Initiative den Verkauf machen sollten.
Allerdings wissen wir nicht, was genau beachtet werden muss im Hinblick auf potenzielle Interessenten bzw. wie erste Schritte aussehen könnten?
Hintergrund ist auch, dass vom Geld des erzielten Verkaufs direkt eine Eigentumswohnung gekauft werden soll, insofern zeitliche "Verzögerungen" zw. Verkauf und Kauf sehr gering gehalten werden müssen.

Dies als erste Information.

Besten Dank und Grüße,


A.H.

10.09.2007 | 20:14

Antwort

von


(710)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragender,

prinzipiell trägt die Maklergebühr der Käufer, doch manche Makler regeln dies anders, sodass Sie auf alle Fälle den Makler vorher fragen sollten.

Der Vorteil beim Verkauf durch den Makler ist, dass Sie keine "Arbeit" haben, da die Besichtigungen von diesem durchgeführt werden, er Inserate selber schaltet und er die Käuferauswahl trifft. Zudem hat er einen größeren Zugriff auf potentielle Interessenten. Außerdem hat er (zumeist) Zugriff auf die SCHUFA.

Bei einem eigenen Verkauf würde ich zunächst eine Anzeige in der örtlichen Zeitung mit Preisvorstellung schalten. Viele wollen lieber über privat kaufen, da sie so die Maklergebühr sparen können.

Achten sie aber bitte unbedingt auf die Vorlage von Gehaltsbescheinigungen und klären Sie den Käufer über alle Mängel vorab auf, da dies nachher teuer sein kann. Zudem - und das ist unbedingt zu beachten - lassen Sie sich eine Finanzierungszusage (eine unbedingte) geben, denn vielfach wird nur eine vorläufige Genehmigung vorgelegt, die Finanzierung kann dann noch platzen - und dann haben sie wirkliche Probleme mit der Rückabwicklung.

Beim Kauf der Eigentumswohnung unbedingt auf Auflassungsvormerkung achten!
Sollten sie hier einen Makler einschalten, haben Sie hier auch die Gebühren zu tragen.
Lassen Sie sich unbedingt vom Verkäufer alle Mängel zeigen und fragen sie konkret (und schriftlich!!!) nach.

Gerne helfe ich Ihnen weiter und informiere Sie selbstverständlich vorab über die Kosten.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. C. Seiter



Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht

Rückfrage vom Fragesteller 11.09.2007 | 17:56

Sehr geehrte Frau Seiter,

zunächst herzlichen Dank für Ihre Antwort.
In Sachen Finanzierung muss ich wohl in besonderem Maße vorsichtig sein, zumal ich die Eigentumswohnung vom Erlös des Verkaufes kaufen möchte; insofern das Geld "direkt" benötige.

Auf was gilt es darauf zu achten?

Davon abgesehen würde mich interessieren, was bei einer "Beratung" Ihrerseits für Kosten entstehen?


Besten Dank und Grüße,


A.H.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 14.09.2007 | 14:46

Sie müssen darauf auf alle Fälle achten, dass der Zahlungszeitpunkt der Eigentumswohnung hinter dem des Hauses liegt und zwar so weit, dass auf alle fälle noch Handlungsmöglichkeiten bestehen, falss etwas falsch läuft.

Ich habe Ihnen bzgl. der Kosten eine Mail zugesandt.

Mit freundlichen Grüßen

ANTWORT VON

(710)

Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
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