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Hausverkauf an Ehefrau

06.06.2015 12:36 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Hallo,
ich (Ehemann) besitze ein Haus. Im Grundbuch bin ich alleiniger Eigentümer. Die Finanzierung läuft über mich und meine Ehefrau. Wir möchten aus unseren Darlehensverträgen raus und auf aktuelle Zinsen umschulden. Leider klappt das mit dem Widerufsjoker als auch mit normalen Verhandlungen nicht. Also mein Plan:
Ich verkaufe das Haus an meine Ehefrau (keine Grunderwerbssteuer, da Verwandschft 1. Grades), die Bank muss dem zustimmen, wenn auch mit Vorfälligkeitsentschädigung.
Bekommt denn meine Ehefrau ein Darlehen mit mir um das Haus zu kaufen? Sie selber hat kein Einkommen. Ich denke der Hausverkauf ist unproblematisch, aber die Finanzierung ist wahrscheinlich das Problem, da sie jetzt auch schon Darlehensnehmer ist.
Zusammenfassung: jetzt: ich Eigentümer, beide finanzieren
Wunsch: Ehefrau Eigentümer, beide finanzieren
So die Chance auf neue aktuelle Darlehensverträge mit attraktiven Zinsen.
Funktioniert der Plan?
Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Juristisch kann das durchaus funktionieren, wenn Sie für die Ehefrau bürgen, wird diese auch voraussichtlich ein Darlehen bekommen.

Es gibt nur zwei Punkte zu beachten: Wenn die Vorfälligkeitsentschädigung zu hoch wird, ist das unrentabel. Und wenn die erste Bank mitbekommt, dass Sie für das Darlehen der einkommenslosen Ehefrau bürgen, kann die erste Bank Ihr berechtigtes Interesse an der Darlehenskündigung in Zweifel ziehen und die Kündigung zurückweisen, da ein berechtigtes Interesse an der Kündigung nicht wirklich existiert.

Auch müssen Sie natürlich die Anschlußfinanzierung in trockenen Tüchern haben, bevor Sie kündigen.

Ich empfehle daher, die Sache sehr genau durchzurechnen und darauf zu achten, dass die erste Bank nichts von den Darlehensverhandlungen mit den anschlußfinanzierenden Banken erfährt.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

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