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Hausverkauf an Dritte - unter Wert - Erbe

11.06.2014 23:22 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
1. Die Eltern meines Freundes (wir sind nicht verheiratet) besitzen ein Haus. Ist es gesetzlich erlaubt, dass seine Eltern das Haus an mich verkaufen?

2. Zu Lebzeiten kann doch jeder mit seinem Eigentum machen, was er will, oder nicht?

3. Wie sieht es aus, wenn der Hausverkauf unter dem eigentlichen Immobilienwert liegt?

Momentan ist noch eine gewisse Summe X Schulden auf dem Haus (diese würden aber nicht mal 10% des Hauswertes ausmachen), die ich seinen Eltern als Kaufpreis für das Haus geben möchte, damit sie schuldenfrei sind. Aber trotzdem haben seine Eltern lebenslanges Wohnrecht in dem Haus. Auch mein Freund, welcher von seinen Eltern einen Untermietvertrag hat, darf hier weiterhin wohnen.

4. Können die Geschwister (insgesamt 6 Kinder) meines Freundes nach dem Tod eines oder beider Elternteile noch irgendwelche Ansprüche auf das Haus geltend machen, wenn ich es gekauft habe?

Wie viel Geld in Wirklichkeit geflossen ist, wäre doch für die Erben (in dem Fall die 5 übrigen Kinder, ohne meinen Freund) nicht nachvollziehbar, weil seine Eltern die Summe X ja an einem Tag für eine Weltreise ausgeben könnte und somit wäre auch kein Vermögen mehr vorhanden.
12.06.2014 | 00:08

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihren Fragen:

1. Die Eltern meines Freundes (wir sind nicht verheiratet) besitzen ein Haus. Ist es gesetzlich erlaubt, dass seine Eltern das Haus an mich verkaufen?
2. Zu Lebzeiten kann doch jeder mit seinem Eigentum machen, was er will, oder nicht?

Das ist natürlich rechtlich möglich, sofern die Eltern wegen des Grundstückes keine Nicht-Befreiten Vorerben sind. Dies steht sodann im Grundbuch, ich gehe aber nicht davon aus.

3. Wie sieht es aus, wenn der Hausverkauf unter dem eigentlichen Immobilienwert liegt?
Momentan ist noch eine gewisse Summe X Schulden auf dem Haus (diese würden aber nicht mal 10% des Hauswertes ausmachen), die ich seinen Eltern als Kaufpreis für das Haus geben möchte, damit sie schuldenfrei sind. Aber trotzdem haben seine Eltern lebenslanges Wohnrecht in dem Haus. Auch mein Freund, welcher von seinen Eltern einen Untermietvertrag hat, darf hier weiterhin wohnen.

Auch das ist rechtlich möglich. Da gibt es keine Probleme. Steuerlich würde allerdings der tatsächliche Wert herangezogen werden.


4. Können die Geschwister (insgesamt 6 Kinder) meines Freundes nach dem Tod eines oder beider Elternteile noch irgendwelche Ansprüche auf das Haus geltend machen, wenn ich es gekauft habe?
Wie viel Geld in Wirklichkeit geflossen ist, wäre doch für die Erben (in dem Fall die 5 übrigen Kinder, ohne meinen Freund) nicht nachvollziehbar, weil seine Eltern die Summe X ja an einem Tag für eine Weltreise ausgeben könnte und somit wäre auch kein Vermögen mehr vorhanden.

Sofern 10 Jahre nach der quasi-Schenkung vergangen sind. Davor könnten Sie einen Pflichtteilsergänzunzsanspruch Ihnen gegenüber geltend machen, da Schenkungen innerhalb der letzten 10 Jahre anteilig nach Jahren berücksichtigt werden (2325, 2326, 2329 BGB), zumal wenn das Haus fast das gesamte Vermögen darstellen sollte. Jedes Jahr verliert der Anspruch allerdings mit 10% an Wert, sodass nach zehn Jahren nach der Schenkung keine Ansprüche mehr geltend gemacht werden können.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie rechtliche Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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