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Hausverkauf, Vorwurf arglistige Täuschung

06.11.2018 18:54 |
Preis: 40,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo, ich habe meine Immobilie verkauft.
Heute erhielt ich ein Schreiben vom Anwalt.
Die Käufer werfen mir arglistige Täuschung vor.
Ich habe im Keller Feuchtigkeit bzw. Wasser gehabt. Dies habe ich so auch in mein Inserat geschrieben.
Selbstverständlich habe ich dies auch jedem Interessenten vor Ort gezeigt.
Nun hatte ich einen Interessenten mit dem es auch zum Verkauf kam. Ich habe ihm die Mängel im Keller mehrmals gezeigt, er kam auch mehrfach um sich dies nochmal anzusehen. Wegen den besagten Mängeln bin ich von Kaufpreis runtergegangen.
Wir haben uns auf 110.000€ geeinigt.
Anschließend haben wir bei der Übergabe ein Übergabeprotokoll festgehalten.
Darin wurde notiert, das der Keller folgende Mängel hat: Feuchtigkeit und Wasser.
Nun aber wollen die Käufer nichts von dem Wasser oder von der Feuchtigkeit gewusst haben, sie wollen das ich meine Versicherung einschalte und dies beheben lasse.
Heute habe ich ein Schreiben vom Anwalt erhalten wo mir arglistige Täuschung vorgeworfen wird.

Was soll ich tun? Muss ich mir sorgen machen?
Ich hätte das Haus niemals für den Preis verkauft wenn der Schaden behoben wäre. Hätte mindestens 10.000€ mehr verlangt.

Muss ich zum Anwalt? Wer trägt die Kosten meines Anwalts?
Ich habe zu 100% alles richtig gemacht und habe denen nichts vorenthalten.

Ich bitte um eine Antwort sodass ich auch verstehe was ich zutun habe und ob ich mir sorgen machen muss.

Im Kaufvertrag steht, ich zitiere:

Der Erwerber kauft den Vertragsgegenstand wie er liegt und steht in altersbedingtem gegenwärtigen Zustand. Alle Ansprüche und Rechte wegen Sachmängeln am Vertragsgegenstand werden hiermit vollumfänglich ausgeschlossen. Von der vorstehenden Rechtsbeschränkung ausgenommen ist eine Haftung bei Vorsatz oder Arglist. Garantien werden keine abgegeben.
06.11.2018 | 19:44

Antwort

von


(857)
Radeberger Str. 2K
01796 Pirna
Tel: 03501/5163030
Web: http://RA-Peter-Eichhorn.de
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Sehr geehrte Ratsuchende,

ideal wäre es gewesen, den feuchten Keller im Kaufvertrag zu vermerken.

Sie müssen sich nur Sorgen machen, wenn die Käufer eine arglistiger Täuschung, d.h. ein Verschweigen des feuchten Kellers beweisen können.

Sie müssen sich keine Sorgen machen, wenn Sie beweisen können, nichts verschwiegen zu haben. Nehmen Sie auf das Inserat Bezug, benennen Sie konkret die Tage, an denen Sie den Käufern vor Vertragschluss den Keller und die Feuchtigkeit gezeigt und darauf hingewiesen haben. Geben Sie an, wie es zum Kaufpreisabschlag kam. Im Idealfall haben Sie einen Zeugen.

Nehmen Sie sich wegen des Grundsatzes der Waffengleichheit auch anwaltliche Unterstützung und weisen Sie die Behauptungen der Käufer zurück.

Den eigenen Anwalt für die Forderungsabwehr müssen Sie außergerichtlich selbst tragen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt


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