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Hausverbot im teilweise gemeinsam bewohnten Haus

| 30.12.2018 21:22 |
Preis: 52,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


21:25

Zusammenfassung: gemeinsames Haus und Hausverbot an unerwünschte Besucher einer Partei

A gehört ein sehr großes Haus. Er lebt dort mit seiner Lebensgefährtin im Erdgeschoss. Eine abzuschließende, aber nie abgeschlossene Tür grenzt diesen Bereich zum Flur im Eingangsbereich ab.
Gleich neben der Eingangstür geht von diesem Flur im Eingangsbereich eine Treppe nach oben in den ersten Stock. Dort wohnt die erwachsene Tochter B mietfrei mit ihrer Familie. Die Tür zu ihrem Bereich kann abgeschlossen werden, ist aber meistens unverschlossen. Auch A benutzt gelegentlich noch ein Zimmer im Bereich seiner Tochter.

Frage: Kann A einer ihm unerwünschten Person Hausverbot erteilen, wenn diese nur die Tochter in deren Wohnbereich besucht und dazu natürlich auch die Treppe nach oben benutzt? Macht es einen Unterschied, wenn diese unerwünschte Person für die gesundheitlich eingeschränkte Tochter Besorgungen macht und diese im Bereich der Tochter abliefert?
30.12.2018 | 21:59

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragsteller,
auf der Grundlage Ihrer Angaben darf ich Ihre Frage verbindlich beantworten, wie folgt.
A kann ihm unerwünschten Personen in seinem Haus ein Hausverbot erteilen, auch wenn dieser nur zur Wohnung der Tochter wollen. Beide Parteien wohnen in demselben Haus und die Bereiche sind nicht derart getrennt, dass ein Zusammentreffen mit der unerwünschten Person in jedem Falle ausgeschlossen sein kann.

Eine Ausnahme kann sich allerdings dann ergeben, wenn die Tochter aus gesundheitlichen Gründen auf die Hilfe dieser Person angewiesen ist. Insofern kommt es ganz konkret auf den Umfang der gesundheitlichen Probleme an. Wenn die Tochter tatsächlich nicht in der Lage ist, sich ohne die Person zu behelfen, kann der Mitbewohner verpflichtet sein, das Betreten des Hauses zu dulden.
Vielleicht können Sie mir insofern noch etwas nähere Angaben machen, dann kann ich Sie ergänzend beraten. Allerdings bitte ich für diesen Fall vorsorglich um etwas Geduld. Ich starte sogleich in das Neujahrswochenende und habe dort nur ein eingeschränktes Equipment, so dass ich eine Rückfrage von Ihnen u. Umst. erst nach den Feiertagen beantworten kann.
Ich hoffe, ich konnte mit meinen bisherigen Angaben Ihnen bereits eine grundsätzliche Unterstützung liefern.
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Brümmer
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 03.01.2019 | 20:47

Die Tochter hat eine chronische körperliche Krankheit, die weitgehend verhindert, dass sie körperlich anstrengende Tätigkeiten macht. Sie kann also Einkäufe nur sehr beschränkt machen, wenn überhaupt. Außerdem hat sie aufgrund ihrer Vorgeschichte schwere psychische Traumata erlitten. Auch die psychischen Folgen dieser Ereignisse binden sie ans Haus. Die Besorgungen durch die unerwünschte Person C haben also einen doppelten helfenden Effekt, zumal C psychotherapeutisch ausgebildet ist und die Tochter durch Gespräche stützen kann, denn die Tochter vertraut C.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.01.2019 | 21:25

Sehr geehrter Fragesteller,
auf Ihre Nachfrage darf ich antworten, wie folgt.
Die von Ihnen geschilderten Umstände können dazu führen, dass Ihr Hausrecht gegenüber der unerwünschten Person C eingeschränkt ist. Denn wenn die Tochter sowohl körperliche als auch psychische Probleme hat, ist es natürlich für sie besonders hilfreich, wenn C psychotherapeutIsch ausgebildet ist und ihr auch auf diesem Sektor helfen kann.
Im Ergebnis wird es bei den von Ihnen geschilderten Umständen auf eine Rechtsgüterabwägung ankommen. D. h., wenn die Gründe, weshalb Sie C aus dem Haus weisen wollen, besonders schwerwiegend sind, müssen eventuell die Interessen der Tochter zurück stehen.
Wenn Sie mir bezüglich Ihrer Gründe noch nähere Angaben machen möchten, kann ich meine Auskunft weiter konkretisieren.
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Brümmer
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 03.01.2019 | 21:33

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