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Hausverbot im Schwimmbad wg. angeblichen Abfilmens in der Umkleide

16.03.2014 21:45 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Ich habe mich im textilfreien Bereich eines Schwimmbads in eine Umkleidekabine zurückgezogen, um mit meinem Smartphone meine E-Mails zu lesen und kurz auf 3 Nachrichtenseiten zu sehen. Nach ein paar Minuten klopft eine Aufsichtsperson mit 2 Frauen im Schlepptau, die behaupten, ich hätte sie in der Umkleide nackt gefilmt. Eine Frau hat die Aussage der anderen bestätigt. Zudem hat sie fälschlicherweise behauptet, ich hätte sie vorher angesprochen.

Ich habe daraufhin von der Aufsichtsperson Hausverbot bekommen. Die Frage an die Dame, ob Anzeige erstattet werden soll, hat sie verneint. Sie wollte nur, dass die angeblichen Fotos gelöscht werden. Die Aufsichtsperson hat mir keine Chance gegeben, zu beweisen, dass auf dem Handy keine Fotos sind. Ich war so schockiert, dass ich das Bad dann auch schnellstmöglich verlassen habe. Es wurde von keiner der anwesenden Personen überprüft, ob die angeblichen Fotos gelöscht werden.

Ich habe als Beweis letztlich nur mein Smartphone, auf dem nie Inhalte dieser Art gespeichert waren. DIe Frage ist, ob man das durch eine Analyse beweisen kann. Meine Personalien wurden nicht festgestellt. Aufgrund der im Foyer laufenden Überwachungskamera und der Zahlungsweise per EC-Karte wäre das aber wohl nachträglich möglich.

Meine Frage ist nun, wie ich dieser äußerst demütigenden Situation etwas entgegensetzen kann. An welchen Anwalt muss ich mich wenden. Wird das Smartphone noch als Beweis anerkannt? Welche Optionen habe ich, falls doch noch eine Anzeige kommt. Ich betone nochmals ausdrücklich, dass jegliche Anschuldigung jeglicher Grundlage entbehrt.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt beantworte:




Frage 1:
"Meine Frage ist nun, wie ich dieser äußerst demütigenden Situation etwas entgegensetzen kann. An welchen Anwalt muss ich mich wenden. Wird das Smartphone noch als Beweis anerkannt?"



Am sinnvollsten hätten der Situation durch sofortige Hinzuziehung der Polizei begegnen können.

Diese hätte an Ort und Stelle überprüft, ob an den Vorwürfen etwas dran ist und Sie hätten alle Trümpfe in der Hand gehabt (z.B. Strafanzeige, Unterlassungserklärung, etc.).


Da dies offenbar nicht geschehen ist, werden Sie nachträglich Ihr Handy kaum als erfolgreiches Beweismittel einsetzen können, da man derartige Daten grundsätzlich rückstandsfrei löschen kann. Letzteres wird man Ihnen natürlich unterstellen.

Paradoxerweise ist die Unterlassung einer Überprüfung an Ort und Stelle für Sie eher nachteilig.



Frage 2:
"Welche Optionen habe ich, falls doch noch eine Anzeige kommt ?"


In diesem Fall gilt das oben Gesagte. Da es zu keiner Untersuchung des Handys an Ort und Stelle kam, liegt eine Anzeige ohnehin eher fern, weil die Beweislage dürftig ist.

Da hier "Aussage gegen Aussage" steht, ist eine Einstellung des Verfahrens sehr wahrscheinllich, wenn Sie nicht einschlägig vorbestraft sind.


Bedenken Sie bitte, dass jede Ergänzung des Sachverhalts zu einer veränderten rechtlichen Beurteilung führen kann.

Ich stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie gegebenenfalls für eine weitere Interessenwahrnehmung jederzeit gern zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-

----------------------------------------------
Wambeler Straße 33
44145 Dortmund


Telefon: 0231 / 13 7534 22
Telefax: 0231 / 13 7534 24

email: info@ra-fork.de
Internet: http://www.ra-fork.de

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