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Hausübertragung zu Lebzeiten

31.07.2012 16:25 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Hallo!
Meine Eltern besitzen ein Einfamilienhaus mit einer integrierten (Keller und Hof) gut laufenden
Katzenpension und einer vermieteten Wohneinheit. Ich habe eine Schwester (33), die sich komplett von der Familie zurückgezogen hat und ihrem Sohn die Großeltern vorenthält. Mein Vater möchte meine Schwester nach langen Querelen nun enterben. Inwieweit ist das möglich? Wahrscheinlich werde ich mal die Katzenpension übernehmen. Scheue mich jedoch noch davor, weil das Haus mit dran hängt. Ich habe keine Lust, einen Kredit aufzunehmen und meine Schwester auszuzahlen, denn auch ich habe keinen Kontakt zu ihr, weil sie das so will. Wäre eine Hausübertragung oder Schenkung ratsam? Meine Mutter ist gerade 65 Jahre alt geworden. Ich denke, es ist dringend Zeit, darüber zu reden. Ich danke für informative Antworten. M.

31.07.2012 | 18:32

Antwort

von


(416)
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Tel: 030 577 057 75
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Wäre eine Hausübertragung oder Schenkung ratsam? Meine Mutter ist gerade 65 Jahre alt geworden. Ich denke, es ist dringend Zeit, darüber zu reden. Ich danke für informative Antworten.

Die Eltern können durch Verfügung von Todes wegen die Tochter enterben, diese behält aber das Recht, Pflichtteilsansprüche geltend zu machen, und zwar in Höhe ihres hälftigen Erbanteils.

Wenn aber vor dem Tode das Vermögen der Eltern auf Sie übertragen werden, dann besteht die Situation beim Erbfall, dass kein Vermögen mehr vorhanden ist und somit der Pflichtteil der Tochter kein Wert mehr hätte.

Um dies zu verhindert, bestehen sog. Pflichtteilsergänzungsansprüche zugunsten von Ihrer Schwester . Es wird dem Vermögen zum Zeitpunkt des Tode das geschenkte Vermögen hinzugerechnet (§ 2325 BGB: Pflichtteilsergänzungsanspruch bei Schenkungen ).

"Hat der Erblasser einem Dritten eine Schenkung gemacht, so kann der Pflichtteilsberechtigte als Ergänzung des Pflichtteils den Betrag verlangen, um den sich der Pflichtteil erhöht, wenn der verschenkte Gegenstand dem Nachlass hinzugerechnet wird.

Die Schenkung wird innerhalb des ersten Jahres vor dem Erbfall in vollem Umfang, innerhalb jedes weiteren Jahres vor dem Erbfall um jeweils ein Zehntel weniger berücksichtigt. Sind zehn Jahre seit der Leistung des verschenkten Gegenstandes verstrichen, bleibt die Schenkung unberücksichtigt.

Im Klartext: wenn nun eine Schenkung erfolgt, dann kann die Schwester erst kein Anspruch geltend machen, wenn der Erbfall erst nach 10 Jahren erfolgt.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen

Ernesto Grueneberg, LL.M.
Abogado
Mitglied der Rechtsanwaltskammern Berlin & Madrid

Köthener Straße 44
10963 Berlin

info@kanzlei-potsdamerplatz.de
Tel.: 030 2318 5608
Fax.: 030 577 057 759


Rechtsanwalt Ernesto Grueneberg, LL.M.
Fachanwalt für Migrationsrecht

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