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Hausübertragung nach Todesfall

| 26.02.2020 12:35 |
Preis: 60,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


18:44
Meine Schwiegereltern haben vor 20 Jahren in einem Vertrag festgelegt, dass nach ihrem Todesfall das eigene Haus zu gleichen Teilen an die drei Kinder gehen sollte.
Vor mehr als 10 Jahren gab es in der Ehe eines Sohnes Probleme und er wurde psychisch krank.
Daraufhin überschreiben die Eltern das Haus vor über 10 Jahren an die beiden anderen Kinder als Schenkung, da die Ehe- und geistige Situation Probleme erwarten ließ. Dies beiden anderen trafen intern die Vereinbarung, das dritte Kind bei Verwertung des Hauses zu gleichen Teilen auszuzahlen.
Der alte Vertrag ist aber immer noch vorhanden, das Haus aber nicht mehr.
Sind da Probleme zu erwarten, denn der letztüberlebende Elternteil ist auch schon sehr gebrechlich.
26.02.2020 | 13:23

Antwort

von


(355)
Saalestraße 20
63667 Nidda
Tel: 06043 801 59 60
Web: http://ra-krueckemeyer.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Wenn der Vertrag vor 20 Jahren ein Erbvertrag war an dem auch die Kinder beteiligt waren, können die Eltern nicht einseitig davon loskommen. In diesem Fall wäre das dritte Kind zu entschädigen bzw. als Miteigentümer einzutragen.

Wenn es sich bei dem Vertrag um einen Vertrag nur zwischen den Eheleuten handelte (zum Beispiel ein Berliner Testament) konnten sie gemeinsam weiterhin frei über das Eigentum verfügen. In diesem Fall kann Kind drei keine Rechte geltend machen.

Gerne können Sie mir die entsprechenden Unterlagen im Rahmen der kostenlosen Nachfrage zur Prüfung zukommen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 01.03.2020 | 18:19

Entschuldigen Sie die späte Rückfrage. Der notarielle Erbvertrag wurde von den Eltern gemacht, als noch nicht alle Kinder geboren waren mit dem Text: Das Haus ist an die Kinder zu gleichen Teilen zu vererben. Es wurden dann drei Kinder. Was wäre gewesen, wenn die Eltern irgendwann zu Lebzeiten das Haus verkauft hätten und das Geld auf Reisen o.ä. ausgegeben hätte. Dann wäre das Haus auch nicht mehr da. So haben Sie es aus gutem Grund vor über 10 Jahren zwei Kindern überschrieben. Es ist oder wäre also in beiden Fällen nicht mehr da.
An wen soll dann welche Forderung gestellt werden?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.03.2020 | 18:44

Sehr geehrter Fragesteller,

Nach Ihrer Schilderung in der Nachfrage gehe ich davon aus, dass es sich um einen Vertrag ohne Beteiligung der Kinder handelte. Dann konnten die Eltern weiterhin frei über das Haus verfügen (Sie könnten es sich "anders überlegen"). In diesem Fall ist kein Ausgleich auf Grundlage des Vertrages notwendig.
Wenn die Schenkung ordnungsgemäß vollzogen wurde, ist nach 10 Jahren auch kein Raum für Ausgleichsansprüche im Todesfall.

Ich hoffe, damit Ihre Nachfrage beantwortet zu haben. Sollte etwas offen geblieben sein, können Sie mich gerne via E-Mail kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.03.2020 | 18:44

Sehr geehrter Fragesteller,

Nach Ihrer Schilderung in der Nachfrage gehe ich davon aus, dass es sich um einen Vertrag ohne Beteiligung der Kinder handelte. Dann konnten die Eltern weiterhin frei über das Haus verfügen (Sie könnten es sich "anders überlegen"). In diesem Fall ist kein Ausgleich auf Grundlage des Vertrages notwendig.
Wenn die Schenkung ordnungsgemäß vollzogen wurde, ist nach 10 Jahren auch kein Raum für Ausgleichsansprüche im Todesfall.

Ich hoffe, damit Ihre Nachfrage beantwortet zu haben. Sollte etwas offen geblieben sein, können Sie mich gerne via E-Mail kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 02.03.2020 | 10:35

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